Wohnen in Freiburg

2018 wurden in Freiburg 1500 neue Wohnungen genehmigt

Joachim Röderer

Von Joachim Röderer

Fr, 11. Januar 2019 um 08:03 Uhr

Freiburg

Im Jahr 2018 hat die Bauverwaltung im Freiburger Rathaus rund 1500 neue Wohnungen genehmigt – rund ein Drittel mehr als 2017. Weil Baufläche fehlt, wird erwartet, dass die Zahlen 2019 sinken.

Das gute Ergebnis wird allerdings maßgeblich beeinflusst durch rund 450 neue Studentenappartements, die unter anderem am Seepark entstanden sind. Hinzu kamen noch neue Wohneinheiten auf dem Güterbahngelände oder im Baugebiet Gutleutmatten in Haslach.

Baubürgermeister Martin Haag zeigte sich zwar zufrieden mit dem Ergebnis für das vergangene Jahr, sagt aber auch: "Wir werden diese Zahlen in den kommenden Jahren so nicht mehr erreichen, weil wir nun kein größeres neues Baugebiet mehr haben."

Fast ein Drittel der genehmigten Wohnungen waren für Studierenden

Das Baurechtsamt hatte bis zum 15. Dezember 1524 Wohneinheiten genehmigt – fast ein Drittel davon waren jedoch Studentenwohnungen. "Die sind aber auch wichtig", sagt der Baubürgermeister. Nimmt man die Wohneinheiten für die Studierenden aus der Statistik raus, liegt das 2018er-Ergebnis in etwa beim Wert des Jahres 2017. Im vorletzten Jahr sind in Freiburg 915 Wohnungen mit einer Wohnfläche von 53 600 Wohnfläche entstanden, wie in der Bilanz des Statistischen Landesamtes nachzulesen ist.

Nur zum Vergleich: Im Jahr 2016 erteilte das städtische Baurechtsamt in Freiburg Baugenehmigungen für 1693 Wohneinheiten mit einer Wohnfläche von 131 300 Quadratmetern – das war der bislang beste Wert der Dekade. Den Tiefpunkt lieferte das Jahr 2014 mit gerade einmal 450 genehmigten Wohneinheiten. Stadtverwaltung und Gemeinderat hatten sich vor einiger Zeit das Ziel gesetzt, dass in Freiburg jedes Jahr mindestens 1000 neue Wohnungen entstehen sollen. Aus der Statistik für die Baugenehmigungen lässt sich allerdings nicht herauslesen, ob und wann die beantragten Bauvorhaben dann letztlich auch umgesetzt worden sind.