21 Uhr war am Dorffest Essen ausverkauft

Ulrich Senf

Von Ulrich Senf

Mi, 05. September 2018

Eimeldingen

Eimeldinger Festgemeinschaft zieht am Ende positive Bilanz / Lücken sollen geschlossen werden.

EIMELDINGEN (us). Der Auftakt des Eimeldinger Dorffestes war am Samstag zunächst nicht so ganz nach dem Wunsch der Vereine ausgefallen. Vor allem das regnerisch-kalte Wetter hatte viele Gäste vom Besuch abgehalten. Dazu kamen die Veränderungen, die wegen der Schließung des Ochsenhofs vorgenommen werden mussten, und nicht zuletzt eine kurzfristige Absage, die das Flair beeinträchtigt hatten.

"Da gab es am Anfang immer wieder Besucher, die sich wunderten, dass etwa im Munistall eben nicht mehr der Frauenchor sie mit Kaffee und Kuchen bewirtete, sondern sie dort auf die Feuerwehr mit ihren suuri Leberli stießen", erzählt Bürgermeister Oliver Friebolin als Chef der Festgemeinschaft. Aber das habe sich dann nach und nach eingespielt – auch weil die Feuerwehr am Montag vor dem Munistall Tische und Bänke aufgebaut und der Frauenchor mit Schildern auf sein neues Domizil im evangelischen Gemeindehaus hingewiesen habe.

Schon am Sonntagnachmittag zog der Betrieb langsam an und am Montag konnten sich die Vereine vor allem um die Mittagszeit über großen Zulauf freuen. Regelrecht gestürmt worden sei der Mittagstisch des Frauenchors, berichtete Susanne Eichin und die Kuchentheke leerte sich anschließend zusehends. Den Umzug vom Munistall im Eingangsbereich des Festes ins Gemeindehaus habe man nicht bereut, so Eichin. Ganz im Gegenteil habe der Verein sehr viel Lob für das neue Ambiente erhalten, das hell und freundlich und – vor allem für die älteren Besucher wichtig – auch besser zu erreichen sei, als der verwinkelte Munistall.

"Um 21 Uhr war in allen Buden das Essen ausverkauft, aber Schluss war dann noch lange nicht", freut sich Festchef Friebolin mit den Vereinen über den dann doch noch erfreulichen Schlussspurt. Entsprechend positiv sei die Schlussbilanz der Vereine ausgefallen, fasste Friebolin die Stimmung in den Buden am Montagabend zusammen. Für ihn wie die Beteiligten sei damit klar, dass das Fest in seiner neuen Form Bestand haben wird. Wobei Friebolin klar macht, dass die große Lücke, die zwischen der Ecke der Dorfstraße an der Kirche mit dem Munistall und dem Weinbrunnen sowie dem Zugang zum Gemeindehaus klafft, im kommenden Jahr geschlossen werden müsse. Ideen dafür gebe es genügend – "und auch Vereine, die sich einbringen könnten, habe wir in Eimeldingen ja noch einige", erklärt er. Mit denen und der Dorffestgemeinschaft wolle er nun erst einmal ins Gespräch kommen, um das Fest weiterhin attraktiv zu halten.