Ringen

28:1-Sieg – der TuS Adelhausen steht fast schon im Halbfinale

Georg Gulde

Von Georg Gulde

Sa, 16. Dezember 2017 um 22:17 Uhr

Ringen

Der TuS Adelhausen steht erstmals vor dem Einzug ins Halbfinale um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Ringen. Im Viertelfinal-Hinkampf dominiert der TuS und siegt in Nackenheim 28:1.

Wenn 16 von 21 Mannschaften der ersten Liga die Playoffs erreichen und die besten vier Teams der Hauptrunde dann auch noch gesetzt sind, dann gibt’s im Achtel- und im Viertelfinale viele klare Resultate. Bei Aufsteiger Nackenheim gewann der TuS neun von zehn Mattenduellen. Nur der mehrfache deutsche Meister Michael Kaufmehl musste sich im Halbschwergewicht geschlagen geben – mit 4:6 Punkten gegen Robin Ferdinand.

Bei Nackenheim sind einige Ringer verletzt

"Nackenheim konnte wegen Verletzungen seine Leistungsträger Khasan Badrudinov, Zoltan Levai und Denis Kudla nicht einsetzen. Das hat uns die Aufgabe in den Gewichtsklassen bis 57, 75 und 86 Kilo natürlich geholfen", sagte TuS Coach Florian Philipp.

Manchmal hatten die Südbadener deshalb bereits vor dem Kampf auf der Matte den größeren Gegner besiegt: den Kampf gegen die Waage. Denn einige TuS-Athleten nahmen es mit dem Gewicht reduzieren ganz knapp. So wie der erfahrene Marcel Ewald, der in der Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm genau diese 57 Kilo wog – und dann gegen den Jugendlichen Lucas Günther nach einer Sekunde Aufgabesieger wurde.

Am kommenden Samstag, einen Tag vor Heiligabend, bestreitet der TuS Adelhausen den Rückkampf, der nur noch Formsache sein dürfte. "Das ist ein Geschenkkampf für unsere treuen Zuschauer", sagte Bernd Reichenbach, der zweite TuS-Trainer. Reichenbach, in der vergangenen Saison noch Coach des inzwischen in der Deutschen Ringer-Liga kämpfenden Vereins aus Ispringen, ergänzte: "Ich bin stolz, bei diesem Verein zu sein".

Im Halbfinale wohl gegen Köllerbach

Im Halbfinale , es wäre das erste in der Geschichte des TuS, dürfte dann am 6. und 13. Januar der KSV Köllerbach der Gegner sein, der seinen Hinkampf in Witten mit 21:8 gewann.

Der zweite südbadische Vertreter im Viertelfinale, der SV Triberg, steht dagegen vor dem Aus. Die Mannschaft aus der Wasserfallstadt verlor gegen Titelaspirant Mainz den Hinkampf 6:24.