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17. August 2012

38 Grad? Dann nix wie ab ins Bad!

Kleiner Rundblick in die fünf Freibäder im Elz- und Simonswäldertal vor dem vermutlich heißesten Wochenende des Jahres.

  1. Noch ist Platz im Becken, aber am kommenden „Sahara-Wochenende“ wird’s wohl überall voll werden. Doch die Freibäder im Tal (Foto: Simonswald) sind für jeden Besucherandrang gerüstet. Foto: Horst Dauenhauer

ELZTAL/SIMONSWALD. Die Sahara kommt zu Besuch – mit Temperaturen von bis zu 38 Grad an diesem Wochenende. Also nichts wie ab ins kühle Nass. Die fünf Schwimmbäder im Elz- und Simonswäldertal sind für jeden Ansturm gerüstet und man freut sich auf viele Besucher. Denn bis jetzt war der Sommer 2012 ja nicht so überragend – ein Rundblick in die Bäder des "Zweitälerlands".

1200 Besucher an einem Tag waren bisher Rekord im Freibad Kollnau, wo bestätigt wird, dass es bis dato ein eher schlechter Badesommer gewesen ist. Was auch daran ablesbar ist, dass längst nicht so viele Urlauber oder Badegäste von außerhalb des Elztals wie in anderen Jahren kommen. Ob diese 1200-er Marke jetzt am Wochenende geknackt wird? Normalerweise schon, aber lieber erst mal abwarten und (Eis-)Tee trinken.

Die Öffnungszeiten im Kollnauer Bad: Bis 31. August wird für die Frühbader schon morgens um 7 Uhr geöffnet, ab 1. September dann um 9 Uhr. Abends hat das Bad, solange Sommerferien sind, bis 21 Uhr offen. Danach, vom 9. bis 16. September, ist das Bad unter der Woche von 9 bis 20 Uhr und am Wochenende von 9 bis 19 Uhr offen. Gebaut wurde das Bad in Kollnau 1968, zehn Jahre später als das (geschlossene) in Waldkirch. Schwimmmeister ist weiter Siegmund Tinkhauser. Der hofft nun "auf ein stabiles Hoch im August. Schönes Wetter ist das Einzige, was ich derzeit wirklich brauche."

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"In etwa so durchschnittlich wie die vergangenen Badesommer" sei bis jetzt auch jener 2012, heißt es vom Schwimmbad in Simonswald. Rekord waren 1398 Besucher am besten Badetag, fürs Wochenende rechnet man mit 2500-er-Zahlen. Die Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 9 bis 20 Uhr, Sonntag 9 bis 19 Uhr, ab September täglich 9 bis 19 Uhr. Bademeister ist Patrick Kögele. Das 1972 in Betrieb genommene Simonswälder Bad hat auch einige "Stammgäste von Freiburg bis Furtwangen", vermutlich, weil die schöne Lage lockt: Viel Sonne mit grandiosem Blick auf die umliegenden Schwarzwaldberge. Ein Kleinkindplanschbecken mit Elefantenrutsche und Spielgeräten auf dem Rasen bietet Familien mit ihren Kleinen Erholung. Dazu gibt’s Beach-Volleyball, Tischtennis, Freischach/-Dame und Boccia. Im Schwimmbecken ist ein neuer Fünf-Meterturm, sowie ein Drei- und ein Ein-Meter-Sprungbrett und im Nichtschwimmerbecken eine neue Regenbogenrutsche. Und wenn die Parkplätze am Bad voll sind, gibt’s noch den Parkplatz am Sägplatz.

"Sehr durchwachsen" heißt es aus dem Bad in Elzach zum Sommer 2012: "Deshalb kommt das Hoch jetzt gerade recht, um etwas aufzuholen." Am besten Badetag kamen bisher 900 Gäste, am Wochenende soll die 1000-er-Marke klar geknackt werden. Die Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 6 Uhr bis 7.30 Uhr und 9 bis 20 Uhr, Freitag bis Sonntag 9 bis 20 Uhr. Bademeister ist Fritz Schneider. Neu ist der schöne Liegestuhlbereich mit Sonnendach und -schirmen beim Kinderbecken. Das Anfang der 1960er Jahre eröffnete Bad wurde 2010 – mit großer Unterstützung der rührigen IG Bad – in großem Stil saniert (Becken und Badewssertechnik), die Wasserqualität ist seither ausgezeichnet .

Als Vereinsbad wird das Freibad in Oberprechtal seit einigen Jahren geführt. Deshalb gibt es auch keine Besucherstatistik und auch keine festen Öffnungszeiten, "bei gutem Wetter von 9 oder 10 Uhr morgens bis spätabends, wir sind da flexibel’", heißt es. Als "nicht besonders, nur wenige sehr gute Tage bisher" wird auch hier der Badesommer 2012 eingestuft. Zum Saisonende im September wird dann noch das dann sanierte Kinderbecken wieder in Betrieb genommen. Die Besucher? Auch Feriengäste nehmen den kostenlosen Eintritt (durch die Konus-Gästekarte) stark in Anspruch, genau wie auch im Bad in Elzach.

Das mit Abstand kleinste und älteste Bad im Elztal steht in Gutach. Und es hat traditionell die längste Saison: Von Anfang Mai bis Ende September kann man sich dort abkühlen. Bei der BZ-Umfrage, die gestern erfolgte, war leider vom Gutacher Bad gerade niemand erreichbar.

Autor: Bernd Fackler