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18. August 2012

500 Park-&-Ride-Plätze im Grünen?

Gemeinderat Bernd Bauer regte beim Besuch der Landrätin an, über größere Pendlerparkplätze außerhalb von Orten nachzudenken.

  1. Dass Pendlerparkplätze gebraucht werden, sieht man am Bahnhof in Eimeldingen (links) ebenso wie in Efringen-Kirchen. Foto: langelott

  2. Foto: Langelott

  3. Foto: Langelott

EFRINGEN-KIRCHEN/EIMELDINGEN (vl). Dass in Zeiten hochfliegender Spritpreise das Thema Park und Ride für Autofahrer immer interessanter wird, spüren Bahnanliegergemeinden wie Efringen-Kirchen und Eimeldingen besonders. Darüber wurde auch beim Besuch von Landrätin Dammann jüngst in Eimeldingen gesprochen.

Bürgermeister Manfred Merstetter erläuterte der Landrätin, dass Pendler am künftigen Bahnhofsvorplatz einmal zwischen 35 und 40 Parkplätze vorfinden sollen. Merstetter war sich sicher, "dass die Leute auch dafür bezahlen". Aus Befragungen von im Eulenspiegel parkenden Autofahrern wusste er zu berichten, dass Eimeldingen auch für Pendler von weiter her beliebt ist. Man habe festgestellt, berichtete er Marion Dammann, dass sogar Leute aus Schopfheim mit dem Auto bis nach Eimeldingen fahren, um dort die bequeme, von da an umsteigefreie Rheintalbahn zu nehmen.

Man wolle im Übrigen, ergänzte Merstetter, nicht nur Autofahrern Parkplätze am Bahnhof bieten – wofür man Zuschüsse bekomme – sondern auch Radfahrern. Man bemühe sich um finanzielle Unterstützung dafür im Rahmen des Agglomeration-Basel-Projekts. Mit Blick auf die früheren Parkplatzbaupläne im einstigen Gewerbegebiet "an der Kander" deutete der Bürgermeister an, dass er dort lieber Gewerbe ansiedeln möchte. Es gebe schon Interessenten.

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Gemeinderat Bernd Bauer sah da auch einen wachsenden Flächenkonflikt in Anbetracht der Tatsache, dass man mit weiter steigendem Pendlerparkraumbedarf zu rechnen habe. Er hielt es aber für wenig sinnvoll, wertvolle Fläche in Ortsettern mit Parkplätzen zu vergeuden, sondern riet, über große P&R-Plätze außerhalb der Orte nachzudenken. Bauer schaute da auch Richtung Efringen-Kirchen. Die Nachbargemeinde habe gerade einen großen Parkplatz am Bahnhof eröffnet, erinnerte er, hatte mit Blick auf die steigende Attraktivität des Umsteigens auf die Bahn aber noch eine andere Idee. Das Stück Land zwischen Alt- und Neubaustrecke nördlich des Railroadstable sei ideal für den Bau weiterer 500 Parkplätze und für dort Parkende könnte ein zusätzlicher Bahnhalt in Kirchen ermöglicht werden, meinte er. Marion Dammann bremste da aber. So viele Parkplätze brauche es gar nicht, fand sie. Zudem sei ein weiterer Bahnhalt nicht so einfach zu haben. Im Übrigen fand sie die Vorstellung einer großen, versiegelten Fläche im Grünen ziemlich unschön.

Autor: vl


1 Kommentar

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Patrick Wochner  

Patrick Wochner

Registriert seit: 24.07.2012

Kommentare: 85

18. August 2012 - 21:46 Uhr

So ein Schwachsinn!

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