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02. Februar 2012
Aargau misst den Feinstaub
Gemeinsame Luftbeobachtung mit den Nachbarkantonen.
AARAU (sda). Der Kanton Aargau arbeitet bei der Messung der Luftqualität künftig mit den Nordwestschweizer Nachbarkantonen Basel-Stadt, Baselland und Solothurn zusammen. Es sei geografisch sinnvoll, sich auf die Nordwestschweizer Kantone auszurichten, teilte das Departement Bau, Verkehr und Umwelt am Mittwoch mit. Die interkantonale Zusammenarbeit bei der Luftbeobachtung habe eine lange Tradition.
Für den Kanton Aargau werden auf der Grundlage der kantonseigenen Messstationen in Baden, Sisseln und Suhr sowie unter Einbezug der Messstationen des Bundes und der Partnerkantone stündlich flächendeckende Schadstoffkarten für Feinstaub, Ozon und Stickoxyd errechnet. Interessant ist laut Umweltdepartement im Winterhalbjahr die Belastung mit Feinstaub. Bei langen Inversionslagen könne mit Hilfe spezieller Auswertungstools dargestellt werden, wie die Feinstaubkonzentration kontinuierlich steige. Im Sommerhalbjahr sei vor allem die Ozonbelastung von großer Bedeutung.
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Autor: sda
