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31. Januar 2012
AKW mit Javel gegen Bakterien
Behörde genehmigt den Einsatz.
LEIBSTADT (sda). Das Atomkraftwerk Leibstadt darf Legionellen-Keime im Kühlwasser mit Javelwasser bekämpfen. Die Schweizer Atomaufsichtsbehörde ENSI hat dem Einsatz mit Auflagen und auf sechs Monate begrenzt die Freigabe erteilt. Das AKW muss zudem die Anstrengungen zur Ursachenermittlung für den Befall des Hauptkühlkreislaufs durch Legionellen weiterführen, wie das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) am Montag mitteilte. Das AKW muss zudem die Behörden rheinabwärts, besonders die Wasserwerke, über Einsätze informieren. In Leibstadt waren Ende Juni 2011 im geschlossenen Kühlsystem Legionellen entdeckt und mit rund 16 Tonnen Desinfektionsmittel bekämpft worden. Das Desinfektionsmittel war danach behandelt und dosiert in den Rhein geleitet worden. Deutsche Behörden bemängelten im Juli die späte Information.
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Autor: sda
