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07. Januar 2010
Angebrannte Autos: zwei Männer gestehen
Politischer Hintergrund / 210 000 Euro Schaden.
AARAU (sda). Die Serie von Brandstiftungen an acht Autos in Aarau ist weitgehend geklärt. Zwei 20-jährige Männer aus Aarau gestanden in einer langen Untersuchungshaft, ein Auto angezündet zu haben. Die Brandanschläge haben laut Polizei einen "politischen Hintergrund". Den Schweizern könnten fünf weitere Brandstiftungen an Personenwagen der gehobenen Preisklasse zugeordnet werden, sagte Bezirksamtmann Dieter Gautschi am Mittwoch an einer Pressekonferenz in Aarau. Zwei Brandstiftungen ließen sich nicht rechtsgenügend nachweisen.
Die Tatverdächtigen sind seit dem 30. Dezember wieder auf freiem Fuß. Sie waren am 14. November festgenommen worden, als die versucht hatten, erneut ein Auto nach dem immer gleichen Muster in Brand zu setzen. Die Kantonspolizei Aargau überwachte das Quartier wochenlamg, auch in den Nachststunden. Dabei habe sich der Tatverdacht gegen die beiden Männer aus dem Quartier erhärtet, sagte Polizeikommandant Stephan Reinhardt. Die acht Autos waren seit dem vergangenen Mai im Aarauer Quartier Zelgli angezündet worden.
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Den Tatverdächtigen droht eine Freiheitsstrafe von mindestens drei Jahren. Bei zwei Brandstiftungen hatte eine Gefahr für Leib und Leben bestanden: Das Feuer drohte, auf Gebäude überzugreifen. Der Schaden an den Autos beläuft sich auf 150 000 Euro. Die gleichzeitig verübten Sprayereien mit linken Parolen an Gebäuden verursachten Schaden für weitere 60 000 Euro.
Die beiden Schweizer sind nach Angaben Ermittlungsbehörden der linksautonomen Szene zuzurechnen. Es bestehe aufgrund der gesprayten Parolen "unübersehbar ein politischer Hintergrund", sagte Gautschi.
Autor: sda
