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18. Januar 2016

Zwischenlager wird vergrößert

Radioaktive Abfälle.

WÜRENLINGEN (sda). Das Schweizer Zwischenlager für radioaktive Abfälle aus Medizin, Industrie und Forschung auf dem Gelände des Paul Scherrer Instituts (PSI) in Würenlingen im Aargau soll um eine Halle erweitert werden. Das Baugesuch liegt ab Ende Januar öffentlich auf. Die Kapazität dieses Zwischenlager des Bundes, nicht zu verwechseln mit dem ganz in der Nähe liegenden Zwischenlager der AKW-Betreiber, reicht ungefähr bis 2020. Bei der Planung sei man von der Verfügbarkeit eines Tiefenlagers vor dem Jahr 2020 ausgegangen, sagte PSI-Sprecherin Dagmar Baroke zu einem Bericht der "Aargauer Zeitung" vom Samstag. In der jetzigen Form hat das Bundeszwischenlager eine Kapazität von rund 6000 Fässern und rund 160 Containern. Freier Platz besteht derzeit nur noch für rund 1000 Fässer und rund 30 Container.

Der Neubau soll neben der bestehenden Halle entstehen und alle bisher eingelagerten Container aufnehmen. Insgesamt wird in der neuen Halle Platz für 480 Container geschaffen. Mit der Umlagerung der Container wird in der alten Halle Platz für weitere 3000 Fässer frei; damit können dort insgesamt 4000 Fässer eingelagert werden. Die radioaktiven Abfälle aus Medizin, Industrie und Forschung sind in Zement eingegossen. Kleinere Mengen werden in 200-Liter-Stahlfässern, größere in armierten Containern aus Vergussmörtel mit einem Umfang von 4,5 Kubikmetern untergebracht.

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Autor: sda