Azubi-Leben

BZ.medien – Immer auf dem Laufenden

Maurice J.

Von Maurice J.

Do, 02. August 2018 um 15:55 Uhr

Azubi-Leben

Am 07. Juni 2018 war es soweit. Als BZ.medien traten wir gemeinsam zum Firmenlauf "B2run" an. Ausgestattet mit einheitlichen Team-Shirts und einer Menge Motivation und Ehrgeiz waren natürlich auch wir Azubis mit am Start.

Lange vor dem Lauf war erstmal Vorbereitung und Training angesagt. Bei manchen mehr, bei manchen weniger. Unser Valentin aus dem zweiten Lehrjahr hat sich besonders gut vorbereitet. Die Ernährungsumstellung und das mehrfache Training haben sich ausgezahlt. Im Ziel erwartet ihn eine super Zeit von 24 Minuten und 16 Sekunden für 5,2 km – die Belohnung für die harte Arbeit!

Und dann war der Tag da: Donnerstag, 7. Juni, 17:15 – Treffpunkt: Bevor es auf die 5,2 Kilometer lange Strecke ging, gab es erstmal einen Treffpunkt am Pressehaus und ein erstes Foto im Team-Shirt. Insgesamt 145 Läuferinnen und Läufer stellten sich für BZ.medien auf. Schon jetzt waren der Ehrgeiz und das Teamspirit spürbar, jeder war heiß auf den Startschuss. Aber erstmal machten wir uns auf den Weg zur Straßenbahn, die uns in Richtung Schwarzwaldstadion brachte.

18:15 – zweiter Treffpunkt: Auf dem Weg von der Haltestelle zum Stadion komplettierte sich dann unser BZ.medien-Team, sodass es nochmal Zeit wurde für ein großes Teamfoto. Langsam stieg die Spannung. Auf der Haupttribüne des SC-Stadion entstand das beeindruckende Bild der gesamten Truppe und jeder konnte schon mal einen Blick auf das Ziel werfen, welches direkt vor der Tribüne nach uns rief.

18:30 – auf zum Start: Dann machten wir uns auf den Weg zum Start. Schnell wurde uns die wahnsinnige Dimension dieses Events klar. 6500 Menschen, aus 470 Firmen strömten in Richtung Start, um die 5,2 Kilometer rund um die Dreisam zu durchqueren. Angekommen am Beginn der Strecke warteten bereits eine ganze Menge der Läufer auf den Startschuss. In mehreren Etappen wurden einige Läufer losgeschickt.

19:15 – auf die Plätze, fertig, los! Die erste Welle lief schon los. Die Zweite stellte sich kurz danach auf, um ihnen zu folgen. Ganz vorne ertönte laute Musik und ein Motivator schrie in sein Mikrofon, um die Meute zu motivieren und aufzudrehen. Dann kam der Countdown. 3, 2, 1 … Eine große Glocke eröffnete die zweite Welle. Von Adrenalin und Euphorie gesteuert gingen, liefen oder rannten die Sportler auf die Strecke. So gut es ging zumindest, denn die vielen Läufer versperrten die Bahn, was das Überholen schwierig gestaltete. Nach den ersten 300-400 Metern lichtete sich dann allerdings der Weg und man konnte sich seinem eigenen Tempo besser anpassen und auch ein wenig die Landschaft genießen, ohne dem Vordermann oder der Vorderfrau in die Füße zu treten. Knapp zwei Kilometer nach dem Start warteten dann, an einer Getränkestation, viele fleißige Helfer auf die Läufer, von denen wir Wasser bekamen. Im Lauf war es allerdings schwer zu trinken – anhalten wollte ja keiner – weshalb ich (und sicherlich viele andere auch) mein Shirt unfreiwillig mit dem Wasser durchtränkte. Im Nachhinein eine erfrischende Abkühlung. Die folgenden Kilometer drei und vier erwiesen sich dann als besonders anstrengend. Kurz davor eine Pause einzulegen, wurden aber viele Läufer nochmal schneller und bekamen eine zweite Luft. Der Ehrgeiz packte einen immer wieder, als andere an einem vorbei liefen und man versuchte, das Tempo zu erhöhen. Dann der letzte Checkpoint, noch 700 Meter. Nochmal alles geben, Vollgas. Und keinen Gedanken daran verschwenden, jetzt aufzuhören. Das Stadion war deutlich in Sicht und mit jedem Schritt wurde die motivierende Musik lauter, die aus den Boxen des Stadions dröhnte. Beim Einlaufen in das Stadion bekam ich Gänsehaut und wollte nochmal alles geben, im Vollsprint und so gut meine Beine mich noch tragen konnten, lief ich durch das Ziel.

19:42 – geschafft! Die Euphorie und der Stolz machten sich in den Gesichtern der anderen Läufer sichtbar und auch bei mir breitete sie sich aus. Gemeinsam mit einem Azubi-Kollegen ging es dann in Richtung unseres Team-Zelts, auf dem Weg dahin bekamen wir noch eine Medaille und eine Stärkung in Form von Obst und Wasser. Beim Zelt angekommen, warteten schon einige der anderen BZ-Kollegen. Schnell war das Smartphone gezückt, um die Laufzeit über den auf der Startnummer abgedruckten QR-Code zu ermitteln. Meine Zeit: 27 Minuten. Eine Zeit, von der ich positiv überrascht war, auf die ich sehr stolz bin, welche ich im nächsten Jahr aber toppen werde. Mit vielen überragenden Zeiten meiner Kollegen habe ich somit viel Inspiration und Motivation für den nächsten B2run. Fabian hat mit 21 Minuten zum Beispiel eine sensationelle Zeit hingelegt oder Claudia, die mit knapp über 24 Minuten eine der besten Läuferinnen im gesamten Ranking war. Natürlich ist auch Valentin durch seine Vorbereitung eine wahre Inspiration.

Zum Schluss kann man einstimmig sagen, dass der B2run ein super Event war und wirklich alle sehr dankbar sind, dass wir an diesem Spektakel teilnehmen durften. Dank dem super Organisatoren-Team und den Helfern vor Ort, unter anderem unsere Azubis Daniela und Hannah, freuen wir uns alle schon auf das nächste Jahr.