Ort, an dem die Badische Zeitung von den nächtlichen Fahrtouren abgeladen und von den Trägern zur morgendlichen Auslieferung aufgenommen wird. Die BZ hat im gesamten Verbreitungsgebiet 900 Ablagestellen.
Abonnement
Franz.: Vorausbestellung, Kurzform: Abo. Zeitungen und Zeitschriften können im Abonnement bei Verlagen bezogen werden. Die Lieferung erfolgt über einen bestimmten Vertragszeitraum.
Abo-Service
Arbeitsbereich des Vertriebs, der die telefonischen Reklamationen entgegen nimmt.
Abo-Verkauf
Arbeitsbereich des Vertriebs, der sich mit der Neuwerbung von Abonnenten und der Eingabe in das Vertriebsprogramm beschäftigt.
Acrobat
Von Adobe entwickelte Software für den plattform- und medienunabhängigen Austausch elektronischer Dokumente. Alle Text-, Typografie-, Layout-, Grafik- und Bilddaten bleiben erhalten. Mit Hilfe des Distillers lassen sich aus PostScript-Dateien PDFs erzeugen. Mit dem Reader kann man die PDFs betrachten.
Ad-Click
Mausklick auf ein Werbemittel.
Ad-Impression
Messung des Sichtkontakts eines Werbemittels (Werbemittelkontakt).
Aktionsabonnement
Abonnements mit ermäßigtem Bezugspreis zu einem besonderen Anlass (Bsp.: Olympia, Ostern, Weihnachten). Diese Form des Abonnements kann jederzeit, auch mehrmals hintereinander, bestellt werden.
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Die Vertragsgrundlage für den Bezug der Badischen Zeitung. Darin sind u. a. die Bedingungen zum Bezug, der Kündigung, der Zustellung und der Zahlung geregelt.
Anzeige (Annonce, Inserat)
Bezahlter Platz in einem Druckerzeugnis, dessen Gestaltung dem Inserenten im Rahmen presserechtlicher Bestimmungen überlassen bleibt. Der in einer Preisliste festgelegte Anzeigenpreis ist abhängig von der Auflage einer Zeitung und wird nach Millimetern (Höhe) und Spalten (Breite) berechnet.
Anzeigenannahme
In der telefonischen Anzeigenannahme werden Kleinanzeigen am Telefon entgegengenommen. In allen Geschäftsstellen und im Foyer des Pressehauses können Anzeigen persönlich aufgegeben werden. Zudem ist es möglich, Anzeigen auch Online auf der Internetseite der BZ aufzugeben.
Anzeigendisposition
Zuordnung aller Anzeigen, die zu einem bestimmten Termin, unter einer bestimmten Rubrik, in den jeweiligen Ausgaben erscheinen sollen.
Auflage
Die Stückzahl der von einem Presseerzeugnis gedruckten Exemplare (gedruckte Auflage). Die tatsächlich verbreitete Auflage ist der Teil der gedruckten Auflage, der gegen Entgelt (Abo oder Einzelverkauf) verkauft wird oder ohne Entgelt (Werbe-, Archiv- und Beleg-Exemplare) verbreitet wird.
Aufmacher
Der wichtigste Artikel auf einer Zeitungsseite. Der Aufmacher steht immer in der oberen Hälfte der Seite, über dem "Bruch" genannten Knick, der Schriftgrad des Titels ist größer als bei allen anderen Überschriften der Seite.
Auflagenkontrolle
Feststellung und Beglaubigung der gedruckten, verkauften und verbreiteten Auflage eines Verlagsobjektes durch eine unabhängige Institution der freiwilligen Selbstkontrolle von Verlagen und Werbungstreibenden (siehe auch IVW).
Ausgaben
Die Badische Zeitung produziert 21 verschiedene Lokalausgaben, d. h. neben dem allgemeinen Teil (siehe Mantel) werden für ein geographisches Gebiet Informationen im Regionalteil der Zeitung gegliedert.
B
Banner
Allgemein für Online-Werbefläche / Online-Anzeige. Derzeitige Formate sind z.B. Superbanner und Skyscraper.
Berliner Format
Eines der drei gebräuchlichen Zeitungsseiten-Formate (neben Rheinischem und Nordischem Format). Im Berliner Format ist die Zeitungsseite 470 Millimeter hoch und 315 Millimeter breit. Der Satzspiegel (bedruckter Teil der Seite) ist 425 Millimeter hoch und 283 Millimeter breit.
Beilage
Zeitungsbeilagen im Sinne der Postzeitungsverordnung sind separate Druckschriften, die Zeitungen beigelegt werden. Sie müssen in einem gängigen Druckverfahren hergestellt und in üblichen Druckbuchstaben gesetzt sein.
Bezugsgebühren
Betrag, den der Verlag für die Lieferung der Zeitung für eine bestimmte Bezugszeit vom Bezieher fordert. Bei halbjährlichen und jährlichen Zahlungsweisen erhält der Abonnent einen Preisnachlass von 3% bzw. 5%.
Blog
Ein auf einer Webseite geführtes und öffentlich einsehbares Tagebuch. Ein Blog ist ein für den Herausgeber („Blogger“) und seine Leser einfach zu handhabendes Medium zur Darstellung von Aspekten des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als bloggen bezeichnet. Die Begriffe Blog, Blogger und bloggen haben in den allgemeinen Sprachgebrauch Eingang gefunden und sind im Duden und Wahrig eingetragen.
C
Cascading Style Sheets (CSS)
Formatvorlagen für HTML- und XML-Dateien.
Chiffre
Eine Chiffreanzeige garantiert die Anonymität des Auftraggebers einer Anzeige. Die für eine Gebühr hinterlegten Zuschriften kann der Anzeigenkunde gegen Vorlage des Personalausweises auf den Geschäftstellen oder im Pressehaus abholen. Gegen eine einmalige Gebühr werden sie ihm auch zugestellt.
CMYK
Subtraktives Farbmodell, das für den Vierfarbdruck entwickelt wurde. Theoretisch erhält man Schwarz durch den Zusammendruck von Cyan, Magenta und Yellow. Daraus ergibt sich aber nur ein dunkles Braun. Daher nutzt man Schwarz (K=Kontrast) als zusätzliche Druckfarbe.
Computer to plate (CTP)
Die Druckformherstellung für den Offsetdruck erfolgt direkt aus dem Datenbestand des Fotosatzes oder des Computer Publishing, ohne dass Film- oder Kopiervorlagen erstellt werden müssen.
Cookie bzw. "HTTP-Cookie"
Ein HTTP-Cookie, auch Browser-Cookie genannt, bezeichnet Informationen, die ein Webserver zu einem Browser sendet oder die clientseitig durch JavaScript erzeugt werden. Der Client sendet die Informationen in der Regel bei späteren Zugriffen an denselben Webserver im Hypertext-Transfer-Protocol-Header an den Server. Cookies sind clientseitig persistente/gespeicherte Daten.
D
Direktwerbung
Werbeaktion, bei der die Werbemittel einzelnen Empfängern direkt zugestellt werden.
Druckfarben
Für den Druck werden die vier Farben Schwarz, Cyan, Magenta und Gelb verwendet. Farbige Bilder werden elektronisch gescannt und so für den Rechner verfügbar gemacht. Dieser zerlegt das Bild in Tausende Bildpunkte (Pixel), die dann in die vier Farben separiert werden.
Druckverfahren
Man unterscheidet zwischen Hoch-, Flach- und Tiefdruck (je nachdem ob die druckenden Teile hoch stehen, tiefer liegen oder die Druckplatte flach ist). Die Badische Zeitung wird seit Februar 2006 im wasserlosen Offsetrotationsverfahren (Flachdruck) hergestellt.
E
Einzelverkauf
Verkauf der Zeitung über den Einzelhandel (Kiosk, Tankstelle, Bäckerei) an Kunden.
Einzelverkaufspreis
Allgemein verbindlicher, vom Verleger gebundener Endverkaufspreis im Einzelverkauf für ein Exemplar einer Ausgabennummer der Zeitung.
Ente
Gerücht, Falschmeldung in einer Zeitung. Der Begriff kommt wahrscheinlich aus dem Englischen: Spricht man die Buchstaben n. t. (non testatum = nicht bestätigt), dann entsteht Ente.
EPS
Encapsulated PostScript Format; Bildformat für Pixel- und/oder Vektordaten, das im Gegensatz zu TIFF-Bildern ohne Qualitätsverlust vergrößert werden kann und die Einbindung von Rastereinstellungen ermöglicht.
Euroskala
In Europa verwendete, normierte Farbtabelle, die für den Vierfarbdruck die Druckreihenfolge, den Farbton und die Sättigung festlegt.
eZeitung (früher ePaper)
Die elektronische eins-zu-eins Darstellung der gedruckten Zeitung im Internet.
F
Flash
Software zur Erstellung animierter Vektor- und Pixelgrafiken für Web-Seiten oder auch zur Erstellung von Bannern.
Freie Mitarbeiter
Vor allem bei der Lokal- und der Sportberichterstattung ist ein lückenloses Nachrichtenangebot nur mit einer Vielzahl von freien Mitarbeitern möglich. Die Mitarbeiter liefern ihre Beiträge heute meist per E-Mail (Text und Fotos). Die Beiträge werden dann von der Redaktion bearbeitet (redigiert). Die Mitarbeiter bekommen ein zuvor vereinbartes Honorar, das sich in der Regel nach Anzahl der veröffentlichten Zeilen und Fotos bemisst.
Fremdbeilagen
Als Fremdbeilage gelten Druckerzeugnisse, die der Verleger im Auftrag und im Interesse Dritter den Zeitungsexemplaren beifügt.
Fremdzeitung
Zeitung eines fremden Verlages, die über den Trägerapparat der Badischen Zeitung den Abonnenten im Verbreitungsgebiet des Badischen Verlags zugestellt wird.
Frequency Capping
Beim Frequency Capping kann der Werbekunde festlegen, wie oft ein Internetnutzer ein bestimmtes Werbemittel gezeigt bekommt (Ad-Impression). Die Anzahl der empfohlenen Ad-Impressions pro User richtet sich nach den Marketing-Zielen. Für Branding und Imagewerbung eignet sich eine höhere Kontaktzahl als zur Verkaufsförderung. Damit das Frequency Capping funktioniert, ist es erforderlich, dass der User Cookies akzeptiert.
G
Gegendarstellung
Abdruck einer Berichtigung von Tatsachenbehauptungen, die in einer Zeitung/ Zeitschrift veröffentlicht wurden. Der Abdruck einer Gegendarstellung kann von einer öffentlichen Behörde oder einer Privatperson, auf der Grundlage des Pressegesetzes, verlangt werden.
Glosse
Kurzer pointierter Meinungsartikel, sozusagen die Kurzform eines Leitartikels. Die Glosse lebt ebenso von der stilistischen Form wie vom Inhalt.
H
Halbtonbild
Farb- oder Graustufenbildformat, das im Gegensatz zu Strichbildern kontinuierlich variierende Tonwerte wiedergeben kann.
Haushaltsabdeckung
Wichtige Kennzahl für Zeitungsverlage. Die Haushaltsabdeckung gibt Auskunft darüber, wie viele Haushalte die Zeitung beziehen.
Homepage
Startseite einer kompletten Web-Seite.
Hyperlink
Bild- oder Textstelle, die beim Anklicken ein weiteres Dokument oder eine neue Seite aufruft.
I
ICC-Profil
ICC ist die Abkürzung für das International Color Consortium. Ein ICC-Profil definiert den Farbraum eines bestimmten Ein- oder Ausgabegerätes (z.B. Monitor, Scanner). Ziel ist eine standardisierte, geräteunabhängige Farbwiedergabe.
Impressum
Der presserechtlich vorgeschriebene Vermerk in einer Druckschrift über das Unternehmen, den Herausgeber, die Redakteure und Leitenden Angestellten, die für den Inhalt verantwortlich sind.
Internet facts
Die internet facts werden von der AGOF viermal jährlich veröffentlicht. Inhalt sind die Daten zu Reichweiten und Nutzerstrukturen der wichtigsten werbetragenden Internet-Angebote in Deutschland.
IVW
Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern. Die IVW publiziert und überprüft die Auflagenhöhe und -struktur von Werbeträgern (Zeitungen, Zeitschriften).
K
Kollektiv
Zusammenstellung von gleichartigen Anzeigen aus besonderem Anlass zu einem bestimmten Thema, unter einem entsprechenden Rubrikenkopf. Bei größerem Umfang spricht man von Sonderbeilagen.
Korrespondenten
Zeitungen, die sich aus Kostengründen keine Exklusiv-Korrespondenten leisten können, haben oft an wichtigen Plätzen (Berlin, Stuttgart usw.) Korrespondenten, die für mehrere (nicht konkurrierende) Zeitungen arbeiten.
L
Layout
Entwurf für die typografische Darstellung einer Drucksache durch schematische Anordnung von Textblöcken und Bildelementen.
Leser werben Leser (LwL)
Bezeichnung aus dem Vertrieb für die Abonnentenwerbung durch Leser.
Wird ein neuer Abonnent geworben, erhält man eine Prämie, die man sich aus dem LwL Prospekt aussuchen kann. Diese Prämien gibt es für ein 12 oder 24 Monats-Abonnement. Die Neubestellung darf dabei allerdings nicht im Zusammenhang mit einer Kündigung stehen. Es dürfen keine Personen geworben werden, die ein halbes Jahr vor der Neubestellung bereits ein Abonnement gehabt haben. Dies gilt auch für Personen, die im selben Haus leben.
Log-File
Datei, die alle Prozesse innerhalb einer Website protokolliert.
M
Mantel
Der Hauptteil der Zeitung mit den klassischen Ressorts Politik, Region (Land), Kultur, Sport und Wirtschaft umschließt den Lokalteil wie ein Mantel.
Mediadaten
Informationen über die Leistung von Werbeträgern (z.B. Auflagenhöhe, Leserzahl, Reichweite, Preise, Verbreitung). Mediadaten dienen als Grundlagen für die Werbeplanung.
N
Nachlieferung
Versäumnisse bei der morgendlichen Zustellung (Bsp.: Zeitung wurde beschädigt oder gar nicht geliefert) werden durch eine Nachlieferung korrigiert.
Negativ Option
Angebotsform in der Bezieherwerbung: Der Probebezug einer Zeitung/ Zeitschrift geht in ein festes Abonnement über, sofern innerhalb des Probezeitraums kein Widerruf erfolgt ist (vgl. positiv Option).
P
Paketgröße
Anzahl der Zeitungen, die in einem Bund zusammengepackt werden. In der Regel umfasst die Paketgröße der Badischen Zeitung 30 Exemplare pro Paket.
Page Impression (PI)
Steht für den Zugriff von Besuchern auf eine bestimmte Website.
Pixel
Digitale Maßeinheit, die u.a. Verwendung in der Angabe für Online-Werbemittel-Formate findet (z.B. 728 x 90 Pixel).
PDF
Portable Document Format; plattformübergreifendes Dateiformat zum Austausch von Daten.
Positiv Option
Der Kunde erhält eine kostenlose und unverbindliche Probelieferung, die ohne Kundenreaktion wieder automatisch nach dem Probezeitraum eingestellt wird.
Postbezieher
Abonnent einer Zeitung, der im Rahmen des Postzeitungsdienstes über die Deutsche Post AG beliefert wird; der Briefträger stellt die Exemplare zu. Innerhalb des Verbreitungsgebiets der Badischen Zeitung am gleichen Tag, außerhalb des Verbreitungsgebiets am darauffolgenden Tag.
PostScript
Programmiersprache von Adobe, die sich in der Druckvorstufe als Standard durchgesetzt hatte. Sie wird zwischenzeitlich allerdings immer mehr durch das PDF-Format abgelöst. Druckseiten im PostScript-Format können auf den unterschiedlichsten Ausgabegeräten in variabler Größe verlustfrei ausgegeben werden.
Prämienabonnent
Die Neubestellung darf nicht in Zusammenhang mit einer Abbestellung stehen. Für Eigenbestellungen und Geschenkabonnements gewähren wir keine Prämie. Bei Prämien mit Zuzahlung erfolgt die Abrechnung bei Lieferung per Nachnahme. Das Angebot ist für einen bestimmten Zeitraum begrenzt. Modelländerungen sowie Irrtum vorbehalten. Die im Haushalt lebenden Personen müssen mindestens 6 Monate die Badische Zeitung nicht bezogen haben. Die gewünschte Prämie erhält der Werber erst, wenn das erste Bezugsgeld für das neue Abonnement beim Vertrieb eingegangen ist.
Prämienbedingungen
Dies sind die Voraussetzungen für LWL. Die Neubestellung darf nicht Ersatz für ein bereits bestehendes Abonnement sein und in keinem Zusammenhang mit einer Abbestellung stehen. Für Eigenbestellungen, die Werbung von Ehegatten oder Haushaltsangehörigen wird keine Prämie gewährt. Für bereits bestehende Abonnements kann nicht nachträglich eine Prämie beantragt werden. Die Prämie darf nicht an den Besteller weitergegeben werden.
Proof
Simulation eines Druckergebnisses, um Fehler noch vor dem eigentlichen Druckvorgang beheben zu können. Es gibt zwei Arten: Die Simulation am Monitor (Softproof) oder auf einem Papierausdruck (Hardproof).
Public Relations
Positive Darstellung des Unternehmens in der Öffentlichkeit.
R
Rasterweite
Maßeinheit für die Angabe der Anzahl von (Raster-) Linien pro cm. Sie ist abhängig von der Beschaffenheit des Bedruckstoffes und vom Druckverfahren. Im Zeitungsdruck sind heute häufig 40er-Raster üblich.
Redigieren
Die Bearbeitung von Texten. Eigene Texte, Beiträge von Redaktionskollegen, Nachrichtenagenturen, Korrespondenten oder freien Mitarbeitern werden gesichtet und nach ihrer Bedeutung für die nächste Ausgabe gewichtet. Beim Redigieren der Texte geht es darum, die Beiträge in den dafür vorgesehenen Raum einzupassen (meist gleichbedeutend mit Kürzung). Beim Redigieren ist auf die sachliche Richtigkeit der Beiträge zu achten. Gerade dies erfordert vom Redakteur ein großes Maß an Wissen, das ihm zumindest signalisiert, dass weitere Recherchen zu einem Beitrag notwendig sind, wenn Zweifel an der sachlichen Richtigkeit auftauchen. Darüber hinaus ist beim Redigieren auch auf sprachliche Korrektheit und Verständlichkeit zu achten.
Regionalverlag
In einem Regionalverlag sind mehrere Geschäftsstellen eines geographisch bestimmten Gebietes zusammengefasst. Diese organisieren Anzeigen, Vertrieb
und Werbung weitgehend selbständig, entsprechend den lokalen Gegebenheiten und werden in ihrer Arbeit vom Verlag in Freiburg unterstützt.
Reichweite
Anteil an der Gesamtbevölkerung oder einer Bevölkerungsgruppe, die von einem Medium erreicht wird.
RGB
Additives Farbmodell, bei dem sich die einzelnen Farbnuancen aus den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau zusammensetzen. Dieses Farbmodell wird zum Beispiel für die Darstellung von Farbbildern bei Monitoren und Fernsehern verwendet.
Robinson-Liste
Jeder Empfänger eines Mailings hat generell die Möglichkeit zu veranlassen, dass er nicht angeschrieben wird. Der Deutsche Direkt-Marketing-Verband unterhält eine „Mailing-Verweigerer“ Datei, in die man sich eintragen lassen kann. DDV Dt. Direktmarketing-Service, „Robinson-Liste“, Postfach 1401, 71243 Ditzingen.
S
Satz / Layout / Umbruch
Der technische Wandel in den vergangenen 25 Jahren hat immer mehr Arbeiten in die Redaktion verlagert. Während früher die Artikel in der Setzerei abgetippt wurden und der Satz anschließend von Metteuren beim so genannten Umbruch zu Seiten zusammengestellt wurde, werden heute die Artikel am Computer geschrieben und bearbeitet. Der Redakteur macht am Bildschirm ein Seitenlayout, in das die für die jeweilige Seite vorgesehenen Beiträge und Fotos eingepasst werden.
Satzspiegel
Festgelegte Nutzfläche einer Seite für die Platzierung von Texten und Bildern.
Schriftgrad
Maßeinheit für die Größe eines Buchstabens, ausgehend von der Versalhöhe. Gemessen wird in typografischen Punkten oder Millimetern.
Schriftschnitt
Bezeichnet die Variationen der Schrift (z. B. fett).
Separation
Umrechnung von RGB- nach CMYK-Farben, um sie für den Vierfarbdruck vorzubereiten. Da das CMYK-Farbsystem kleiner ist, bringt die Separation immer Verluste mit sich.
Service-Nummer für Abonnenten
Ist die 0800/ 22 24 22 0 und steht auf der Titelseite links unter dem Kopf. Unter dieser Nummer hat der Kunde die Möglichkeit kostenlos zu reklamieren, falls er die Zeitung nicht bekommen hat, oder sie in einem nicht ordnungsgemäßen Zustand war. Ihm wird dann am gleichen Tag die Zeitung nachgeliefert. Weiterhin kann er hier seinen Bezug unterbrechen (Urlaub), eine Nachsendung in seinen Urlaubsort beantragen, oder einer gemeinnützigen Institution spenden.
Sonderfarbe
Standardisierte, reine Farben, die als zusätzliche Farben im Druck Verwendung finden (z. B. HKS, Pantone). Einsatz auch bei Farben wie Gold und Silber, die sich im Vierfarbdruck nicht mischen lassen.
Spendenzeitung
Reisenachsendung, die nicht an eine vom Kunden genannte Adresse geht, sondern einer sozialen Einrichtung zur Verfügung gestellt wird. Ab einer Spendendauer von mindestens 7 Tagen erhält der Abonnent als Dankeschön ein kleines Präsent vom Verlag.
Streaming
Übertragung von Audio- und Videodaten in Echtzeit, anstatt Sie zuvor aus dem Internet herunterzuladen.
Studentenabonnement
Rabattierte Form des Abonnements, die ausschließlich von Studenten einer Hochschule, nach Vorlage einer Immatrikulationsbescheinigung, genutzt werden kann.
T
TIFF
Tagged Image File Format; plattformübergreifendes Bildformat für Pixelbilder in allen möglichen Farbtiefen. Es ermöglicht die Einspeicherung von Ebenen und Alphakanälen, sowie eine Komprimierung der Bilddatei.
Tonwertumfang
Bereich zwischen dem hellsten und dunkelsten Tonwert in einer Bilddatei.
Tonwertzunahmen
Bezeichnet die prozentuale Zunahme des Rasterpunktes im Verlauf der Druckproduktion. Das Druckbild fällt ungewollt dunkler aus.
Träger
Person, welche die Zustellung der Zeitung für ein geographisch abgegrenztes Gebiet übernommen hat.
U
Umbruch
Zusammenstellung des korrigierten Satzes in Rubriken, Anordnung der Bilder und Platzierung der Anzeigen nach dem Satzspiegel zu ganzen Seiten.
Unique User
Der Unique User ist der "einzelne" Nutzer und damit die Basis der internet facts. Er drückt aus, wie viele Personen in einem bestimmten Zeitraum Kontakt mit einem Werbeträger bzw. einzelnen Belegungsbereichen hatten. Der Unique User ist die Grundlage für die Berechnung von Reichweiten und Strukturen im Online-Bereich.
User
Nutzer eines Online-Angebots.
UWG
Ist das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb, in dem das Verbot bestimmter Werbemaßnahmen (irreführende Werbung, Herabsetzung von Konkurrenten) geregelt ist.
V
Verbreitungsgebiet
Klar abgegrenztes Gebiet, das die Badische Zeitung mit ihrer regionalen Berichterstattung abdeckt und die Zustellung der Zeitung in der Regel am Erscheinungstag per Träger erfolgt.
Verlagsbeilage
In sich abgeschlossene Beilage zu speziellen Themen (zum Beispiel Reise, Bauen usw.), die neben den redaktionellen Informationen zum Thema auch Anzeigen enthalten.
Versand
Der Versand ist die Schnittstelle zwischen der Produktion und den Speditionen. Diese Abteilung nimmt die druckfrischen Zeitungen aus der Produktion auf, bestückt sie mit Beilagen, verpackt die Zeitungen entsprechend der Paketgröße und koordiniert die Beladung der LKW.
Vertrieb
Der Vertrieb hat den Auftrag die Zeitung zeitgerecht an die Abonnenten zu liefern, bzw. in den Verkauf (Kiosk, Bäckereien, etc.) zu geben.
Vertriebswege
Eine Zeitung kann auf verschiedenen Wegen zum Leser gebracht werden: Im Einzelnummernverkauf über den Grossisten an den Einzelhandel oder über den Bahnhofsbuchhandel; im Abonnement durch die Post oder durch einen verlagseigenen Trägerapparat bzw. den Trägerapparat von Dienstleistern.
Visits
Besuch einer Web-Seite; Messinstrument für die Ermittlung der Besuchszahl eines Internetauftritts.
W
Wasserloser Offsetdruck
Druckverfahren, das Silikondruckplatten verwendet, die die ölige Druckfarbe abstoßen. Die druckenden Bereiche sind freigelegt. Das Verfahren ist im Gegensatz zum herkömmlichen Offset umweltfreundlicher, weil es ohne Feuchtmittel auskommt.
Kompletter Online-Auftritt eines Anbieters/Unternehmens im World Wide Web.
Werbemittel
Oberbegriff für die Darstellungsmöglichkeiten einer Werbebotschaft (Print-Anzeige, Online-Anzeigen, Plakat, Funk- und Fernsehspots).
Werbeträger
Jedes gedruckte oder elektronische Medium, das die entsprechenden Werbemittel zum Nutzer „transportiert“.
Werbezeitungen
Zeitungen die zu bestimmten Anlässen kostenlos an Interessierte verteilt werden, mit dem Ziel Nichtabonnenten auf das entsprechende Produkt aufmerksam zu machen.
www-Server
Server mit hoher Speicherkapazität, auf dem Informationen lagern, die jederzeit von externen Usern abgerufen werden können.
Z
Zielgruppe
Fest definierte Personengruppe, die mit einer Werbebotschaft erreicht werden soll.
Zustellagentur
Dienstleister, der im Auftrag des Badischen Verlags die Zustellung der Zeitung durch seinen Trägerapparat gewährleistet.
Zustellungszeitpunkt
Die Zustellung der Zeitung muss bis 6.30 Uhr des Erscheinungstages an die Adresse des Kunden erfolgen. Geschieht dies per Post, so muss die Zustellung innerhalb des Verbreitungsgebiets am Erscheinungstag, außerhalb des Verbreitungsgebiets am Folgetag (Erscheinungstag + 1) gewährleistet sein.