Abriss und Neubau

Susanne Ehmann

Von Susanne Ehmann

Mi, 25. Juli 2018

Neuenburg

Geplantes in Neuenburg.

NEUENBURG AM RHEIN (ehm). Das Haus in der Dekan-Martin-Straße 8 in der Neuenburger Innenstadt wird im Oktober abgerissen. Das Grundstück ist Eigentum der Stadt – diese erwarb in den vergangenen 20 Jahren an dieser Stelle drei aneinandergrenzende Grundstücke, so Bürgermeister Joachim Schuster in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik: das Grundstück, unter dem sich die Tiefgarage befindet sowie die Grundstücke Dekan-Martin-Straße 8 und 10. Zusammen könnten die Grundstücke nach Aussage Schusters "in 20 bis 30 Jahren" als Erweiterungsfläche für das Rathaus dienen, sollte dann Bedarf bestehen. In das Haus in der Dekan-Martin-Straße 10 soll künftig das Altenwerk einziehen, das im Moment noch im Sophie-Mayer-Haus in der Metzgerstraße 5 residiert. Das Sophie-Mayer-Haus wird ebenfalls abgerissen – auf dem Grundstück sollen wiederum Parkplätze für das geplante Wohn- und Geschäftshaus an der Schlüsselstraße 1 bis 9 entstehen. Dafür wird derzeit über ein freiwilliges Bieterverfahren ein Investor gesucht. Bis zum 22. August können noch Teilnehmeranträge abgegeben werden. Die Entscheidung, wer dann den Zuschlag erhält – den Kauf der Grundstücke inklusive der Umsetzung des Projekts – liegt dann beim Gemeinderat. Geplant ist die Veräußerung noch in diesem Jahr, so dass die Bauphase 2020/21 erfolgen kann.

Auch der Jugendtreff Jamhouse soll im Oktober abgerissen werden. Das Haus war bei einem Brand im Januar stark beschädigt worden. Nach dem Abriss soll die Fläche zunächst brachliegen. Ein neues Gebäude wird es nicht geben. Die Jugendlichen würden aber nicht "heimatlos", so Schuster. Man sei mit dem Jugendrat und dem Kinder- und Jugendbüro über Alternativen im Gespräch, sagte der Bürgermeister. Vorstellbar wäre eine Begegnungsstätte im Schulzentrum, im Keller der Mathias-von-Neuenburg Realschule. Vorteil des Schulgeländes sei es, so Schuster weiter, dass die nötigen Strukturen wie etwa Toiletten schon vorhanden seien. Zudem könnten die Kellerräume dann auch tagsüber genutzt werden. Die Schulleitung habe sich dazu bereits positiv geäußert und auch die Schülermitverantwortung sei involviert. Die Jugendlichen wünschen sich zudem einen Skate- beziehungsweise Funpark, dieser könnte innerhalb des Landesgartenschaugeländes angelegt werden. Hier sei man mit dem Hersteller entsprechender Geräte in Kontakt. Weitere Details würden noch vorgestellt.