Äußerst widerlicher Zeitvertreib

Kathrin Louzy, Ettenheim

Von Kathrin Louzy & Ettenheim

Mi, 20. Dezember 2017

Leserbriefe

Die Jagd ist ein äußerst widerlicher Zeitvertreib für Menschen mit zumindest zweifelhafter Psyche. Wie sonst lässt es sich erklären, dass man(n), leider auch zunehmend mehr Jägerinnen, zur Waffe greifen und wehrlose Tiere abknallen können. Mitgeschöpfe werden dahingerafft, Köpfe und Gliedmaßen weggeschossen, sie verenden qualvoll, Jungtiere verhungern. Und die Jäger nennen es Dienst an der Schöpfung, labern von Hege und Pflege und argumentieren mit den immer gleichen Parolen von Verbissschäden, Fuchsbandwurm oder Tollwut! Überhaupt geht es den Waidmännern nur darum, den Wald für Menschen und Tiere nutzbar zu machen. Das ist an Verlogenheit kaum zu übertreffen. Es gibt genügend Beispiele dafür, wie Natur ohne Jagd funktionieren und ein Ort des Friedens sein kann.Kathrin Louzy, Ettenheim