Frühe Bildung aus einer Hand

Verena Wehrle

Von Verena Wehrle

Mi, 25. April 2018

Aitern

Bildungshaus Aitern hat nun 72 Förderer / Zweiter Fluchtweg nötig.

AITERN. In seiner Mitgliederversammlung blickte der Förderverein des Bildungshaues 3-10 in Aitern auf seine Aktivitäten zurück. Die Mitgliederversammlung ist auch immer Anlass, Wünsche an die Politik zu äußern.

Rückblick: Der Förderverein hatte den Bewirtungsdienst beim Hemdglunki übernommen, wirkte beim St. Martin mit und arbeitete kräftig bei einer Baumpflanzaktion. "Das Bäumchen blüht jetzt", sagte der erste Vorsitzende Jürgen Walliser bei seinem Rückblick. Auch finanziell hat der Förderverein das Bildungshaus kräftig unterstützt: Zwei Laptops für die Schule wurden mit 500 Euro mitfinanziert, die Busfahrt zu den Bundesjugendspielen sowie Ausflugsfahrten mitfinanziert. Auch das Schneckenprojekt, in dem die Kinder mit der Biologin Renate Spahnke mit Experimenten lernten, wurde vom Förderverein unterstützt. Die Mitgliederzahl des Fördervereins sei auf 72 Mitglieder gewachsen, berichtete Schriftführerin Beate Matt. Somit gebe es mehr Mitglieder als Kinder im Bildungshaus. Die Kassenprüferinnen Daniela Matt und Katharina Umber bestätigten der Kassiererin Cecilia Matt eine einwandfreie Kassenführung. Bürgermeisterin Sigrid Böhler führte die Entlastung des Vorstands durch.

Ausblick: Die Mitgliederversammlung ist immer der Zeitpunkt, in dem das Bildungshaus Wünsche äußern kann. Sigrid Böhler sagte, die Schule brauche schon lange einen zweiten Fluchtweg. Derzeit müssten in einem Brandfall alle durch eine Tür. Vom großen Klassenzimmer wünscht man sich nun eine Tür in den Werkraum und von dort aus eine weitere Tür in den Pausenhof. Seine tatkräftige Unterstützung sicherte der Förderverein für die Abrissarbeiten zu. Der Kindergarten bekommt immer mehr Anmeldungen von Zweijährigen und braucht deshalb für Wanderungen einen Zwillingswagen. Auch dies sicherte der Förderverein zu. Auch ein Tanzprojekt mit einer Tänzerin für kreativen Kindertanz ist geplant, und Matten zum Ausklappen als Sicherung unter den Barren wurden gewünscht. Sigrid Böhler betonte, dass die Gemeinde Aitern sehr glücklich sei über die Existenz des Fördervereins. Diesen habe man damals gegründet, weil man die kleine Schule retten wollte. "Der Verein ist eine ganz schön starke Rückendeckung", so Böhler. Auch Schulleiterin Julia Baier bedankte sich für Arbeit des Vereins. "Für uns ist der Verein eine unheimliche Bereicherung und ein Luxus, womit wir uns Sachen leisten können, die sonst nicht möglich wären", so Baier.

Wahlen: Einstimmig bestätigt wurden der erste Vorsitzende Jürgen Walliser, Schriftführerin Beate Matt und Beisitzer Ulrich Kiefer.