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20. Juli 2012

Alarmstimmung beim FVD

Dem Fußball-Verbandsligisten gehen die Spieler aus.

FUSSBALL-VERBANDSLIGA (zwi). Heinz-Harald Damerow ist nicht frustriert – das würde seine Verfassung nur unzureichend beschreiben. "Ich hab’ schlaflose Nächte, ich bin am Boden", sagt der neue Trainer des FV Donaueschingen über die derzeitige Situation des Verbandsligisten. Der 56-Jährige investiert viel, fährt derzeit viermal die Woche von Radolfzell ins Anton-Mall-Stadion, um dort den Kader auf die in gut drei Wochen beginnende Punktrunde vorzubereiten. Allerdings trifft er seit dem Trainingsauftakt am 2. Juli im Schnitt "maximal acht Spieler" an. Insgesamt ist der Kader auf 13 Feldspieler und Torwart Sebastian Müller geschrumpft. Der vom Landesliga-Absteiger Stockach gewechselte Keeper Tobias Maus war ganz schnell wieder weg Richtung Hegauer FV, als er mitbekam, dass mehrere langjährige FVD-Spieler wie Jörg Fetz sich kurz vor Ende der Wechselfrist abgemeldet hatten.

"Trotz Zusagen" im Vorfeld und ohne Begründung, wie Claus Bowe anmerkt. Der zweite Vorsitzende des FVD räumt ein, dass in den vergangenen zwei, drei Jahren nicht alle Zusagen an Spieler eingehalten werden konnten und "wirtschaftliche Gründe" für deren Entscheidung zu gehen "nicht auszuschließen" seien. Bowe sieht sich und seine Vorstandskollegen nun vor einer "Herkules-Aufgabe", die Saison werde "unheimlich schwierig". An das "Horrorszenario", die Rumpfmannschaft im schlimmsten Fall aus der Verbandsliga zurückziehen zu müssen, mag er dabei gar nicht denken.

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Autor: zwi