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22. April 2010 12:35 Uhr
Zusammenarbeit
Aldi verkauft mehr Wein von Fritz Keller
Der Oberbergener Winzer und Gastronom Fritz Keller und der Discounter Aldi haben ihre Zusammenarbeit ausgeweitet. Auch Schweizer und Holländer sollen bald gute Tropfen goutieren.
VOGTSBURG-OBERBERGEN. Wie aus gut unterrichteten Kreisen verlautete, wird die Edition Fritz Keller, die bislang aus einem Weiß- und Spätburgunder sowie einem Roséwein bestand, um einen Riesling, einen Grauburgunder sowie einen Pinot Rosé Sekt erweitert. Der Riesling und der Pinot Sekt sollen von Montag, 26. April, an im Regal stehen, der Grauburgunder in der zweiten Jahreshälfte. Keller war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.
Wie weiter zu erfahren war, wird außerdem die Zahl der Verkaufsstellen erhöht. So werden die Weine und der Sekt der Edition künftig in allen Filialen von Aldi Süd sowie der Riesling für einen begrenzten Zeitraum auch bei Aldi Nord angeboten. Weitere Verkaufsstellen des Großhandelsunternehmens in der Schweiz und in Holland sollen folgen. Die Preise für den Riesling und den Grauburgunder werden sich an denen des Weiß- und Spätburgunders orientieren, vermuten Insider. Die 0,75-Literflasche dürfte demnach knapp unter sechs Euro kosten, der Pinot Rosé Sekt dürfte darüber liegen.
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Im Jahr 2007 hat Keller die Edition für Aldi Süd kreiert. Mit diesem Projekt, das damals einmalig im deutschen Lebensmittelhandel war, sorgte er für viel Aufsehen. Seine Ziele waren, auch in Billig-Supermärkten für mehr Qualität zu sorgen, hochwertige badische Weine einem größeren Publikum zu präsentieren, alte Weinbergslagen zu erhalten und die Einkommen der Winzer zu erhöhen. Die Zahl der an dem Vorhaben beteiligten Weinbauern dürfte mittlerweile bei mehr als 800 liegen und die Jahresproduktion eine Million Liter Wein übersteigen.
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Autor: Gerold Zink


