Kurz gemeldet

ppe, dpa

Von Philipp Peters & dpa

Sa, 26. Mai 2018

Wirtschaft

Drittes Werk geplant — Geschäftslage stabil — Riesenrückruf — An Investoren verkauft

MULAG

Drittes Werk geplant

Der Kommunalfahrzeugbauer Mulag will in Appenweier erweitern. Im neuen Gewerbegebiet Langmatt hat sich das Unternehmen gut sieben Hektar gesichert, um dort ein neues Werk zu bauen. Mulag produziert Spezialfahrzeuge für den Kommunaldienst, etwa zum Mähen oder Räumen. Neben dem Gründungsstandort in Bad Peterstal-Griesbach hat die Firma seit 1980 ein zweites Werk in Oppenau. In Appenweier sollen die Bagger erst anrollen, wenn das Unternehmen an den jetzigen Standorten an Grenzen stößt, was laut Geschäftsführer Uwe Meißner in vier bis fünf Jahren der Fall sein wird. Mulag beschäftigt etwa 300 Mitarbeiter und erzielte zuletzt rund 65 Millionen Euro Umsatz.

IFO-INDEX

Geschäftslage stabil

Das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer ist erstmals seit fünf Monaten nicht gesunken: Das Geschäftsklima verharrte im Mai auf dem Stand von April bei 102,2 Punkten, wie das Ifo-Institut am Freitag in München mitteilte. Das Institut korrigierte den Wert für April leicht nach oben, von 102,1 auf 102,2 Punkte. "Der Abwärtstrend beim Ifo-Geschäftsklima ist gestoppt", kommentierte Ifo-Chef Clemens Fuest das Ergebnis der Umfrage unter etwa 9000 Unternehmen. Die deutsche Wirtschaft behaupte sich gut in einer schwierigen Weltlage, so Fuest.

FIAT-CHRYSLER

Riesenrückruf

Der italienisch-amerikanische Autobauer Fiat-Chrysler ruft in den USA 4,8 Millionen Fahrzeuge zurück. Grund sind mögliche Probleme mit dem Tempomat, wie der Konzern am Freitag mitteilte. Es ist eine der größten Rückrufaktionen in den USA bisher. Wegen der Gefahr eines Kurzschlusses könne es sein, dass sich der Geschwindigkeitsregler nicht einfach wieder ausschalten lasse, warnte der Hersteller.

TECHEM

An Investoren verkauft

Eine Investorengruppe unter Führung der Schweizer Partners Group, zu der noch zwei kanadische Pensionsfonds gehören, möchte den Energiedienstleister Techem kaufen. Man habe einen Übernahmevertrag über 100 Prozent der Anteile unterzeichnet, teilte der australische Vermögensverwalter Macquarie, dem Techem seit 2010 gehört, am Freitag mit. Bei der Transaktion wurde Techem mit 4,6 Milliarden Euro bewertet. Die Kartellbehörden müssen noch zustimmen. Techem mit Sitz in Eschborn ist einer der großen Nebenkostenerfasser in Deutschland.