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27. Juni 2012 08:07 Uhr

Gezielte Datenauswertung

Apple-Nutzer bekommen teurere Hotelzimmer angeboten

Bei der Urlaubsbuchung im Internet bekommen Nutzer von Apple-Computern einem Zeitungsbericht zufolge von dem Online-Reisebüro Orbitz automatisch teurere Hotelzimmer angeboten als Menschen mit Windows-Rechnern.

  1. Apple-User als spendierfreudig. Foto: dpa

Wie das "Wall Street Journal" am Dienstag berichtete, fand Orbitz durch die Auswertung von Nutzerdaten heraus, dass bei Buchungen über einen Apple-Computer bis zu 30 Prozent mehr für eine Übernachtung gezahlt würden. Die Reise-Webseite zeige Apple-Besitzern daher nun direkt gediegenere Übernachtungsmöglichkeiten.

Orbitz bestätigte der Zeitung, dass die Vorliebe von Apple-Nutzern für teurere und luxuriösere Hotels die angezeigten Suchergebnisse beeinflusse. Im vergangenen Oktober sei dem Unternehmen erstmals aufgefallen, dass Mac-Nutzer bei einem Durchschnittspreis von 100 Dollar pro Übernachtung 20 bis 30 Dollar mehr ausgäben als Windows-Nutzer.

Außerdem sei die Wahrscheinlichkeit deutlich höher, dass sich ein Apple-Besitzer für ein Luxushotel entscheide. Orbitz betonte allerdings, dass Apple-Kunden und Kunden anderer Betriebssysteme keine unterschiedlichen Preise für die gleichen Hotelzimmer zahlen würden.

Immer mehr Internetunternehmen werten Nutzerdaten aus, um ein genaues Bild von ihren Kunden zu erhalten und diese dann gezielt anzusprechen. Besitzer von Apple-Computern, iPads und iPhones gelten dabei laut "Wall Street Journal" als spendierfreudiger als Online-Kunden, die über Computer, Tablet-PCs oder Smartphones mit anderen Betriebssystemen einkaufen.

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Autor: afp


16 Kommentare

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Kai Grimm

Registriert seit: 22.06.2012

Kommentare: 4

27. Juni 2012 - 12:53 Uhr

Das ist echt unheimlich. Wie gläsern sind wir wirklich? Wie kann man sich gegen eine solche Infiltration schützen?
Wir brauchen neue Gesetze! Das ist echt Wahnsinn!

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Egon Mayer

Registriert seit: 30.06.2010

Kommentare: 1485

27. Juni 2012 - 13:51 Uhr

Wer den Preis für ein Apple-Produkt bezahlen kann, hat in der Regel ja auch ein größeres Einkommen als ein lausiger Windows-Benutzer...
Das wird mich daber trotzdem, oder gerade deswegen nicht dazu bringen, auf die i-Technologie umzusteigen!

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Matthias Beyer

Registriert seit: 17.03.2012

Kommentare: 99

27. Juni 2012 - 14:00 Uhr

Ich möchte es nicht verteidigen, aber wenn früher jemand mit einem dicken Benz vors Reisebüro angefahren kam, hat er auch keine Jugendherberge angeboten bekommen...

Immer wachsam sein!

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Stefan Diekmann  

Stefan Diekmann

Registriert seit: 15.12.2011

Kommentare: 55

27. Juni 2012 - 14:02 Uhr

Das finde ich nun wirklich eine Frechheit.
Es ist eine sache zu gucken, welche Seiten einer Besucht und Ihm dann entsprechende Werbung zu präsentieren. Aber wenn man befürchten muss, dass man, nur weil man ein iPhone hat gleich mehr bezahlt, dann ist das für mich ein Grund dem Apple abzuschwören.

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Michael Berner

Registriert seit: 10.01.2011

Kommentare: 919

27. Juni 2012 - 14:12 Uhr

Soviel zu der Gebetsmühle "Wer nichts zu verbergen hat", diese Fraktion sollte mit so einem Beispiel vielleicht auch mal zum nachdenken kommen.

Mir scheint, dass auch andere Firmen solche Techniken verwenden, selbst bei Google bekomme ich abgewandelte Suchergebnisse, je nachdem mit welchem PC, Tablett oder Smartphone ich google. Diese personifizierten Suchergenisse oder Angebote laufen durchaus oft genug in die falsche Richtung. Der normale User wird diese Infos, die an die Webseiten übertragen werden, auch nicht ändern und somit deren Algorithmen unbewusst ausgelifert sein.

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Matthias Beyer

Registriert seit: 17.03.2012

Kommentare: 99

27. Juni 2012 - 14:27 Uhr

@ Egon Mayer, Stefan Diekmann

Im Umkehrschluss lassen Sie sich vorschreiben, welches Produkt Sie kaufen? Schon lustig.

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Egon Mayer

Registriert seit: 30.06.2010

Kommentare: 1485

27. Juni 2012 - 15:58 Uhr

@Matthias Beyer
Das wohl nicht. Aber ich stehe der i-Produktline von Apple lange nicht so aufgeschlossen gegenüber wie die (gefühlt) meisten meiner Mitmenschen. Nur weil ein angebissener Apfel drauf ist, verschliesse ich nicht meine Augen vor den technischen Mängeln und anderen Nachteilen dieser Geräte.
Wenn ich damit noch günstigere Hotels angeboten bekommen, umso besser. Und: Die Hotel-Klasse kann ich durch Wahl der Sterne immer noch selbst bestimmen.

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Peter Grieshaber

Registriert seit: 20.05.2012

Kommentare: 140

27. Juni 2012 - 19:47 Uhr

Seit Anbeginn der Internetzeit überträgt der Browser Daten zu sich selbst und dem verwendeten Betriebssystem. Wer das im Jahr 2012 imm noch nicht weiss, sollte zurück in die Grundschule. Die Kleinen kennen sich aus.
Dass ein Anbieter diese Information auswertet, um entsprechende Angebote zu machen, ist der älteste Hut des Marketings. Schon Jesus hat seine Werbebotschaften an die Zielgruppe angepasst.
Am gefährdetsten sind allerdings Benutzer, die noch nicht einmal lesen, was sie vorgesetzt bekommen: Apple Benutzer bezahlen NICHT mehr, sondern bekommen qualitativ höherwertige Angebote Herr Diekmann, steht ausdrücklich im Artikel .

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Thomas Bender

Registriert seit: 04.02.2010

Kommentare: 2548

27. Juni 2012 - 20:23 Uhr

Buchtipp zum Thema:

http://www.buchhandlung-rombach.de/shop/action/productDetails/13448692/constanze_kurz_frank_rieger_die_datenfresser_3100485181.html?aUrl=90008116

Die beiden Autoren sind Sprecher des Chaos Computer Clubs.

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Jens Müller-Storz  

Jens Müller-Storz

Registriert seit: 04.07.2011

Kommentare: 633

27. Juni 2012 - 21:42 Uhr

Was ein dummes Zeug. Wenn ich die lustigen Werbungen auf Facebook nutze, bekomme ich natürlich nicht das billigste Zimmer. Aber, das wird für viele neu sein, kann man auch mit den wunderbaren Produkten von Apple Suchmaschinen nutzen und günstige Hotelzimmer finden.
Herr Mayer, die technischen Defizite können sie mir bitte mal erläutern.
Schönen Abend (Geschrieben von meinem MacBook Pro, das IPad war belegt und vom IPhone ist es zu schwer, solch lange Texte zu schreiben. Auf Siri hatte ich keine Lust ...)

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Egon Mayer

Registriert seit: 30.06.2010

Kommentare: 1485

27. Juni 2012 - 21:54 Uhr

@Jens Müller-Storz
Einem überzeugten Apple-User die technischen Defizite aufzuzählen wäre, wie Don Quichote gegen Windmühlen anzurennen. Da müssen Sie dann schon von selbst draufkommen.

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Alois M. Jung  

Alois M. Jung

Registriert seit: 25.04.2012

Kommentare: 267

28. Juni 2012 - 09:17 Uhr

Hmmm...muss ich mal mit dem Linux-Zweitrechner gegenchecken: ob's dann nur Campingplätze und Jugendherbergen bei einer 4-Sterne Suche gibt?
;-)

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Jens Müller-Storz  

Jens Müller-Storz

Registriert seit: 04.07.2011

Kommentare: 633

28. Juni 2012 - 13:13 Uhr

Ich habe seit vielen Jahren einen öder mehrerer Apple Rechner. Technisch sind die alle 100%. Keine Viren, keine Abstürze, keine komplizierten Vorgänge ... Toll!

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Michael Basket  

Michael Basket

Registriert seit: 30.07.2009

Kommentare: 1208

28. Juni 2012 - 13:42 Uhr

@ Herr Müller-Storz: Ist das bei Apple so ungewöhnlich, dass diese fugeräte funktionieren, oder warum stellen Sie das hier so heraus ;-)m ? Im ernst: Ich wolte mir auch ein Apfel-Handy holen, habe mich dann aber nach intensivem Erfahrungsberichten-Austausch im Internet/Zeitschriften/Bekannte dagegen entschieden. Habe mit dann ein Chelsea-Sponsor-Handy geholt. Klappt einwandfrei und war einiges billiger...... Aber wenn Sie zufrieden sind, soll es auch gut sein.

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Jens Müller-Storz  

Jens Müller-Storz

Registriert seit: 04.07.2011

Kommentare: 633

28. Juni 2012 - 13:47 Uhr

Also mal wirklich Humorfrei und sachlich. Ich hatte niemals technische Probleme mit den Geräten aus dem Hause Apple. Das mag Menschen genau so gehen, die andere Geräte verwenden. Design spielt sicherlich nicht die Hauptrolle, aber eine sehr wichtige Nebenrolle. Optisch sinds halt alles Leckerbissen, die Apfelmaschinen. Und teurere Hotelzimmer gibt's obenauf!

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Michael Basket  

Michael Basket

Registriert seit: 30.07.2009

Kommentare: 1208

28. Juni 2012 - 13:57 Uhr

@ Herr Müller-Storz. Tja, wer hat, der hat, gelle ;-) ? (von meinem Android-Gerät gesendet)

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