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16. Dezember 2008

Arbeit am roten Faden der Ganztagesschule

Regina Hofmeier ist Schulsozialarbeiterin am Faust-Gymnasium

  1. Regina Hofmeir Foto: BZ

STAUFEN (BZ). Das Faust-Gymnasium Staufen und das SOS-Kinderdorf Schwarzwald arbeiten Hand in Hand. Seit November wird das Gymnasium durch die Schulsozialarbeiterin Regina Hofmeir vom SOS-Kinderdorf Schwarzwald personell unterstützt.

Regina Hofmeir knüpft mit 30 Wochenstunden an bestehende Systeme der Schule an, entwickelt diese gemeinsam mit Lehrern, Schülern und Eltern weiter und hilft damit, den Lebensort Schule lebenswerter zu gestalten. Zudem wird die noch wachsende Ganztagesschule durch fundierte Bildungsarbeit auf kultureller, sozialer und politischer Ebene gestützt.

"Meine Aufgabe ist präventiv. Ziel ist es, mit allen Betroffenen nach Lösungen zu suchen, bevor ein tatsächliches Problem eintritt oder sich dieses verstärkt", so Hofmeir. Um dieser Arbeit gerecht werden zu können, nimmt die Sozialarbeiterin eine neutrale Stellung im System der Schule ein. Sie ist keine Lehrerin und keine Schülerin – dadurch kann sie zwischen allen Parteien vermitteln und ist für jeden gleichermaßen ansprechbar. Mit den bestehenden Institutionen der Schule wie der SMV, den Streitschlichtern oder der Gesamtlehrerkonferenz ist sie vernetzt. Eingebunden ist Regina Hofmeier in die offene Jugendarbeit des SOS-Kinderdorf Schwarzwald bei der Stadt Staufen, was ihre Neutralität verstärkt. Dort kann sie neben fachlicher Unterstützung auch Austausch, Reflexion und Kooperation von Kollegen aus der offenen Jugendarbeit einfordern. Besonders eng ist der Austausch mit Katherina Fischer, die als Leiterin des Jugendreferats Staufen – eine Kooperation der Stadt Staufen mit dem SOS-Kinderdorf Schwarzwald – mit vielen Jugendlichen des Faust-Gymnasiums in Verbindung steht.

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Konkret fallen in den Aufgabenbereich von Regina Hofmeir die Beratung von Lehrern, Eltern und Schülern, die intensive Auseinandersetzung mit Klassen sowie das Aufbereiten von Präventionsthemen und die Organisation der Mittagsaufsicht. Die Angebote der Schulsozialarbeit müssen stetig an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden. Flexibilität und Kreativität sind gefragt. "Bisher bin ich von allen an der Schule freundlich aufgenommen worden", sagt Regina Hofmeir, "das motiviert mich besonders, mit allen gemeinsam am roten Faden für die Ganztagesschule zu knüpfen."

Autor: bz