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21. Juni 2012

Arbeiten für Atacames

800 Gymnasiasten engagieren sich für einen Kinderhort.

  1. Max Staudenmaier arbeitete in einer Metzgerei. Foto: Privat

WALDSHUT-TIENGEN (BZ). Während die Abiturienten des Hochrhein-Gymnasium ihre mündlichen Prüfungen ablegten, gingen die Schüler der Klassenstufen 5 bis 10 und der Kursstufe 1 für die Aktion "Tag für Atacames" arbeiten.

Das Schulprojekt dient dazu, den Kinderhort casa del nino in Atacames (Ecuador) zu unterstützen. Jeder Schüler musste sich für diesen Tag einen Mini-Job suchen und den erarbeiteten Anerkennungsbetrag für das Schulprojekt des Hochrhein-Gymnasiums spenden.

Florian Tröndle aus Birndorf musste nicht lange suchen. Im landwirtschaftlichen Betrieb seines Onkels Günter Tröndle in Birkingen fand er eine sinnvolle Beschäftigung. Er war mit seinem Großvater unterwegs auf der Kuhweide, wechselte Batterien für die Elektrozäune aus und arbeitete im Kuhstall.

Im Frühförderzentrum Lebenshilfe Südschwarzwald verbrachten Leonie Giebels und Hanna Lechner den Aktionstag. Sie waren bei Therapiestunden dabei, bekamen Einblicke in die Förderung entwicklungsverzögerter Kinder und halfen mit, spieltherapeutisches Material zu erstellen. Max Staudenmaier arbeitete in der Metzgerei Winkler in Dogern. Sehr zufrieden mit der geleisteten Arbeit zeigte sich Metzgermeister Markus Winkler. Beim Produzieren von Grillspießen stellte sich Max vor, wie es wohl wäre, länger in diesem traditionellen Handwerk tätig zu sein. Kurzum: Es machte ihm sichtbar Spaß.

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Autor: bz


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