AUCH DAS NOCH: 1,8 sind eigentlich 14,1 Millionen

Hans-Peter Müller

Von Hans-Peter Müller

Do, 23. August 2018

Staufen

So billig kann doch keine komplette Umgehungsstraße sein, dachte BZ-Leser Bernd Wiesler und lag völlig richtig, wo zuvor den Redakteuren wohl zu heiß war, um stutzig zu werden. Wenn schon 250 Meter Sanierung der L 123 bei ihm in Münstertal 780 000 Euro kosten sollen, wie kann dann die Umfahrung von Staufen, deren ersten Spatenstich wir am Dienstag ankündigten, nur 1,8 Millionen kosten, wie es das Regierungspräsidium (RP) als örtlicher Bauträger mitgeteilt hatte. Doch noch während der aufmerksame Leser seine Anmerkung an die BZ verfasste, ploppte im E-Mail-Postfach der Redaktion die Richtigstellung des RP auf, die hier im O-Ton wiedergegeben werden soll und alles aufklärt: "Sehr geehrte Damen und Herren, leider ist uns in unserer Pressemitteilung zur Ortsumfahrung Staufen ein Fehler unterlaufen: Die Gesamtkosten belaufen sich auf: 14,122 Millionen Euro (Bauabschnitt I + II) und nicht, wie ursprünglich berichtet, 1,8 Millionen Euro. Dieser Betrag bezieht sich auf die in der Pressemitteilung genannten Arbeiten (Radwegunterführung, Tunseler Graben und landschaftspflegerischer Begleitplan). Wir bitten, dieses Versehen zu entschuldigen!" Immerhin: Es handelt sich mal nicht um eine der leider so häufigen Kostensteigerungen bei öffentlichen Bauten. Noch ist alles im Plan.