Fußball

Auch der SC Freiburg-Gegner FSV Mainz hat Personalprobleme

sid/BZ

Von sid & BZ-Redaktion

Mo, 16. April 2018 um 10:40 Uhr

SC Freiburg

Der FSV Mainz 05 geht vor dem Spiel an diesem Montag gegen den SC Freiburg personell auf dem Zahnfleisch.

Der FSV Mainz 05 geht vor dem Spiel an diesem Montag gegen den SC Freiburg personell auf dem Zahnfleisch. Derzeit droht dem Tabellen-16. im wichtigen Abstiegskampf-Duell der Ausfall der Abwehrspieler Stefan Bell, Leon Balogun, Alexander Hack, Niko Bungert sowie der Offensivkräfte Alexandru Maxim, Yoshinori Muto und Emil Berggreen. Dazu ist Außenverteidiger Guilio Donati nach seiner Gelb-Roten Karte im Spiel beim 1. FC Köln gesperrt.

"Es wäre natürlich nicht so schlecht, wenn der eine oder andere auf den Platz zurückkehren würde. Notfalls greifen wir auf Jungs aus der U 23 zurück", sagte Trainer Sandro Schwarz mit Blick auf die Verletzungsmisere: "Es gehört aber dazu, auch diese Prüfung zu meistern." Was allein in den Trainingseinheiten nicht so einfach ist, wenn gerade mal 14 Spieler auf dem Platz stehen können und gewohnte Abläufe nicht möglich sind.

Die Mainzer haben Sympathie für den SC und Trainer Streich

Trotzdem bleibt Schwarz beharrlich: "Unabhängig von allen Widrigkeiten werden wir die bestmögliche Aufstellung, die bestmögliche Grundordnung finden und dann eine Topleistung bringen." Helfen soll dabei eine Art Jetzt-erst-Recht-Mentalität, die der Coach im Laufe der Woche bei seinen Akteuren ausgemacht hat. "Wir haben das Gefühl, dass wir dran sind. Jetzt geht es darum, drei Punkte zu holen. Das ist die Motivation", so Schwarz.

Dass besagte drei Punkte ausgerechnet dem SC Freiburg abgeknöpft werden sollen, tut den Mainzer Verantwortlichen fast ein bisschen leid. Zumindest hegen Schwarz und auch FSV-Sportvorstand Rouven Schröder Sympathien für die Konkurrenz aus dem Breisgau. "Ich finde Christian Streich überragend – wie er arbeitet, wie er das Ganze lebt", sagt Schwarz über seinen Kollegen im Fachmagazin Kicker. Die Freiburger seien Vorbild für viele andere Vereine, betont Schröder. "Aber wir müssen sie leider schlagen."

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