Auf dem Parcours in Schachen jagen Jungspunde die alten Hasen

Doris Dehmel

Von Doris Dehmel

Di, 28. August 2018

Albbruck

208 Starter beim Auto-Cross / An zwei Tagen viele Besucher in der Sandgrube / Rennwertung in insgesamt 14 Kategorien.

ALBBRUCK-SCHACHEN. Zum 39. Mal fand im Sandgrubengelände in Schachen das große Auto-Cross-Rennen statt. Mit 208 Fahrerinnen und Fahrern ging exakt die gleiche Anzahl an Motorsportbegeisterten auf die Piste wie im vergangenen Jahr. Beim Stock-Car-Club Albbruck, dem Ausrichter des jährlich wiederkehrenden Rennspektakels, war man mit dem Verlauf der beiden Renntage sehr zufrieden. Vorsitzender Carlos Groß sprach von idealen Bedingungen für die Fahrer und sehr guten Besucherzahlen. "Trotz des kühlen und mitunter regnerischen Wetters am Samstag kamen bereits am ersten Renntag erstaunlich viele Besucher."

Ihnen boten auch die Akteure hinter dem Steuer spannende Augenblicke. Dabei sorgte der eine oder andere Überschlag für den entsprechenden Nervenkitzel. Überschläge und Karambolagen gingen durchweg glimpflich für die Piloten aus. Fahrerisches Können der erfahrenen Rennteilnehmer konkurrierte mit dem Ehrgeiz der Jungspunde, die auf der Piste in Schachen noch so manches Lehrgeld bezahlen mussten. Dabei hatten die beiden Rennleiter Peter Lüttin und Dominik Nikolaus ein wachsames Auge auf das Renngeschehen, während dem auch der eine oder andere Abbruch und spätere Neustart den Zeitplan durcheinander zu bringen drohte. Regeln waren einzuhalten und ein faires Verhalten an den Tag zu legen.Längst nicht jeder Fahrer erwischte die Ideallinie. Schon kurz nach dem Start kam es in allen Klassen in der Spitzkehre zum ersten Gerangel. Wer da die Nase vorne hatte, setzte sich in der Regel auch bis zum Ende durch. In insgesamt 14 Klassen sammelten die Rennteilnehmer Punkte für die Wertung im Drei-Nationen Cup. Selbst die Jugendklassen der Zwölf- bis 16-Jährigen und der 16- bis 18-Jährigen taten diese den übrigen gleich.

Mit dem Start der Sonderklasse 1 VW Käfer bis 1600 Kubikzentimeter war ein Stück Nostalgie zurückgekehrt. Zur Freude der Veranstalter waren insgesamt sieben Besitzer aus Villingen-Schwenningen, Bad Dürrheim und Dauchingen und drei Schweizer Konkurrenten mit ihrem Heiligsblechle am Start. Neben dem vielköpfigen Team in der Zeitnahme waren mehr als 200 weitere Helfer als Streckenposten, im Sicherheitsdienst von Feuerwehr und DRK , dem Abschleppdienst, als Einweiser und im gastronomischen Bereich im Einsatz.