"Es geht um unsere Zukunft"

umi

Von umi

Mo, 08. Dezember 2014

Auggen

Bürgerstimmen, eingefangen in Auggen beim Mahnfeuer, das Bund und Land von der Alternativtrasse überzeugen soll.

AUGGEN (umi). Die Stimmung war gut am Freitagabend beim Fackelzug von der Auggener Sonnberghalle zum Mahnfeuer im Gewerbegebiet Brauetsmatten. Viele Bürger bauen darauf, dass dies die letzte Bahn-Demo gewesen ist, in der Hoffnung, dass die Politik Ende Januar zugunsten der Region entscheidet und der Bahn beim Ausbau der Rheintaltrasse vorgibt, dass die geforderte beste Lösung realisiert werden muss. Die BZ sprach mit einigen Bürgern vor dem Mahnfeuer.

Katharina und Martin Joellenböck, Müllheim: Wir sind immer dabei, wenn gegen die Bahn demonstriert wird. Es geht doch um den Zusammenhalt und die Zukunft von Generationen. Am besten hat uns gefallen, dass Armin Schuster die Parteipolitik außen vor lässt.
Volker Muser, Auggen: Ich ziehe meinen Hut vor der immensen Leistung der Bürgerinitiativen. Dass sie und die Gemeinden das selbst bezahlen müssen, ist ein Skandal. Wenn man sieht, wie der Bund und die Länder unsere Steuergelder verplempern, kann es völlig egal sein, wie viele Millionen das Projekt kostet.
Frieder Müller, Buggingen: Ich bin froh, dass ich gekommen bin. Die Rede von Armin Schuster hat bei mir, so kurz vor dem Ziel, wieder Hoffnung geweckt.
Patrick Schillinger, Hügelheim: Ich bin 15 Jahre alt. Mich betrifft das Thema am meisten. Wir Jugendliche müssen auf die Straße. Es geht um unsere Zukunft.
Kurt Leininger, Auggen: Ich gehe dank Armin Schuster hoffnungsvoller, als ich gekommen bin. Wir tragen die Verantwortung für unsere Nachkommen. Das kann doch keinen kalt lassen.
Auch Kinder waren beim Fackelzug dabei. Zwei aus Auggen meldeten sich zu Wort. Dana Flury (7 Jahre) sagte: Diese Nachtwanderung mit Fackeln und heißer Wurst finde ich toll. Ida Fichtlscherer (8) ergänzte: Warum wir hier sind, weiß ich nicht so genau, aber es macht Spaß.