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13. März 2017

Kontinuierlicher Protest

Bahngegner lassen Auggener Bahnwärterhaus wieder aufleben.

  1. Das Wahrzeichen des Bahn-Widerstands steht wieder: Fünf Unbeugsame richteten am Freitag das ehemalige Bahnwärterhäuschen auf der Höhe von Hach als Silhouette wieder auf. Foto: Beatrice Ehrlich

AUGGEN. "Wir lassen nicht locker!" Wer gedacht hatte, dass sich mit dem Abriss des Auggener Bahnwärterhäuschen die Bahngegner von dort hätten vertreiben ließen, ist am vergangenen Freitagnachmittag eines Besseren belehrt worden: Fünf Unbeugsame ließen das Bahnwärterhäuschen einige Meter weiter östlich der Bahnlinie wieder auferstehen – als 6,80 Meter hohe Silhouette. Von der B3 aus zeigt sich damit ein Bild mit Aussagekraft: Noch knapp drei Meter höher soll die Galerie werden, die künftig aus Schallschutzgründen die Bahngleise überspannen soll. Nicht nur für die im Bürgerbündnis Bahn Markgräflerland (BbM) engagierten Bahn-Gegner ist das ein Unding. Ihr Ziel ist nach wie vor eine Planänderung an der Strecke zwischen Hügelheim und Auggen. Eine in den Bahnhöfen gedeckelte Tieflage ist für die Widerständler die einzig mögliche Alternative.

Mit der badischen Fahne auf der Spitze ist das sorgfältig gezimmerte Holzgerüst weithin sichtbar, die detaillierte Planung übernahm einmal mehr Gerhard Kaiser. Die Arbeitsstunden waren es ihnen wert: Für die Initiatoren aus den Reihen des Vorstandes des BbM Werner Kleinfelder und Peter Pilger und ihre Unterstützer ist mit dem Wiederaufbau ihres "Basislagers" die Kontinuität ihres Protests wieder hergestellt. Demnächst will man sich auch wieder im Zelt direkt daneben zu Gesprächen und weiteren Planungen treffen.

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Autor: Beatrice Ehrlich