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07. Februar 2012

USA schließen Botschaft in Syrien

Washington moniert mangelnde Sicherheit / Weiter Kämpfe in Rebellenhochburg Homs.

WASHINGTON (jsz/dpa). Die USA haben ihre Botschaft in der syrischen Hauptstadt geschlossen. Das teilte das Außenministerium am Montag mit, nachdem Botschafter Robert Ford und sein Team das Land verlassen hatten. Die Welle der Gewalt in Syrien habe ernsthafte Fragen um die Sicherheit der Botschaft aufgeworfen, auf die die syrische Regierung nicht angemessen geantwortet habe. Botschafter Ford bleibe im Amt und werde von Washington aus den Kontakt zur syrischen Opposition halten, "um den friedlichen Übergang zu unterstützen, nach dem das syrische Volk so mutig strebt". Die USA hatten erst 2010 wieder einen Botschafter nach Damaskus entsandt. Auch Großbritannien holte gestern seinen Botschafter aus Syrien zurück. Das bedeute jedoch nicht den Abbruch der diplomatischen Beziehungen, hieß es aus London. Die EU will ihre Strafmaßnahmen gegen das Regime verschärfen. Das berichteten EU-Diplomaten am Montag. Russland wies vor dem Syrien-Besuch seines Außenministers Sergej Lawrow am Dienstag jede Kritik an der gemeinsamen Blockade-Politik mit China zurück. Derweil geht das Blutvergießen in der syrischen Stadt Homs weiter.

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Autor: dpa