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28. April 2009

Ausstellung

Früher Friedhof, heute Markt

Ausstellung über den Münsterplatz und wie er zum zentralen Platz wurde.

"Vom Friedhof zum Markt – Der Freiburger Münsterplatz im Wandel" lautet der Titel einer Ausstellung, die heute, Dienstag, um 20 Uhr im Keller des Museums für Stadtgeschichte, Wentzingerhaus am Münsterplatz, eröffnet wird. Zur Einführung spricht der Freiburger Archäologe Frank Löbbecke. Archäologie-Studierende haben die Schau zur Geschichte, Archäologie und Architektur des Münsterplatzes im Wintersemester gemeinsam mit dem Museum für Stadtgeschichte erarbeitet. Auf Schautafeln werden Geschichte und Architektur des Platzes mit aktuellen Forschungsergebnissen in Text und Bild präsentiert.

Den Freiburger Münsterplatz, die gotische Kathedrale und die historischen Gebäude dort empfinden viele Bürgerinnen und Bürger aber auch Gäste als den Mittelpunkt der Stadt, ebenso den Markt, der von montags bis samstags rund ums Münster stattfindet.
Viele sind erstaunt zu hören, dass der Münsterplatz für Jahrhunderte als Begräbnisort diente und als Kirchhof durch eine Mauer zur Stadt hin abgeschlossen war. Auch die Tatsache, dass größere Teile des Platzes bebaut waren und erst im Zuge der Vergrößerung des Münsters als freie Flächen angelegt worden sind, ist weitgehend unbekannt. Neben der zentralen Ausstellung im Wentzingerhaus gibt es ab Mitte Juni Text- und Bildtafeln an bemerkenswerten Gebäuden am Platz und in den Museumsnächten am 17. und 18. Juli werden Lichter den Verlauf der Friedhofsmauer markieren.

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" Vom Friedhof zum Markt – Der Freiburger Münsterplatz im Wandel": Eröffnung heute, 20 Uhr, bis 26. Juli dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr, Eintritt 2, ermäßigt 1 Euro. Führungen ab 2. Mai jeden zweiten Samstag durch die Ausstellung und über den Platz. Infos: Monatsprogramm der Museen und http://www.freiburg.de/museen

Autor: bz