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18. August 2012 11:41 Uhr

Weiterbau B 31

B 31 West: In 20 Tagen rollen die Autos – Streit um den Ausbau geht weiter

Am 7. September soll die B 31a von Umkirch bis Gottenheim für den Verkehr freigegeben werden. Die Bürgermeister sprechen sich für den Weiterbau aus.

  1. Acht Bürgermeister der Gemeinden von Umkirch bis Breisach wollen den Weiterbau der B 31 als vorderste Priorität im Bundesverkehrswegeplan. Foto: Thomas Winckelmann

Am 7. September soll die B 31a von Umkirch bis Gottenheim für den Verkehr freigegeben werden. Damit wäre der Ende 2003 begonnene Bau der neuen B 31 West vom Autobahnzubringer Freiburg-Mitte bis zur Landesstraße 115 zwischen Gottenheim und Bötzingen für rund 26 Millionen Euro Baukosten fertiggestellt.

Unterdessen geht die Auseinandersetzung um den Planungsstopp für einen Weiterbau der B 31 weiter. Acht Bürgermeister der Gemeinden von Umkirch bis Breisach haben in einem Brief an das Landesverkehrsministerium erklärt, die Gemeinden könnten die auf 100 000 Euro geschätzten Kosten für die Fertigstellung des im November vom Ministerium gestoppten Planfeststellungsverfahrens als kommunale Vorfinanzierung übernehmen. Sie wollen eine Planfeststellung erreichen, um die Chance zu erhöhen, dass der Weiterbau der B 31 bei Breisach in die vorderste Priorität des Bundesverkehrswegeplans ab 2015 aufgenommen wird.

Geschätzte Kosten von 100 000 Euro

Das Ansinnen der Bürgermeister unterstützt nun der CDU-Landtagsabgeordnete Patrick Rapp. In einem Antrag an den Landtag will er erreichen, dass die Landesregierung Stellung zu dem Brief der Bürgermeister nimmt und die Kosten für die Fertigstellung des Planfeststellungsverfahrens aufschlüsselt. Eine Vorfinanzierung müssten ohnehin noch die Gemeinderäte der acht Kommunen beschließen. Mit Ihringen wird die am meisten betroffene Gemeinde nicht mitmachen, so wie auch ihr Bürgermeister den Brief nicht unterschrieben hat. Auf der Gemarkung von Ihringen und seinem Ortsteil Wasenweiler verläuft der größte Teil der Planungstrasse, die vom Gemeinderat mehrheitlich abgelehnt wird. Auch hat das Ministerium erkennen lassen, dass es die Planung des zweiten B 31-Abschnitts wegen Widerständen gegen die Trasse, aus Gründen des Naturschutzes sowie wegen anderer verkehrspolitischer Zielsetzungen gestoppt habe. Daran würde sich nichts ändern, auch wenn die Kommunen 100 000 Euro für die Planung auf den Tisch legen sollten.

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Autor: bz