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21. September 2011

Modern und mit vielen Annehmlichkeiten

Landtagspräsident Willi Stächele besucht die Firma Bürkle.

  1. Landtagspräsident Willi Stächele (rechts) lässt sich von Entwicklungsingenieur Michael Greiner die Arbeit in der Entwicklungsabteilung der Firma Bürkle erläutern. Foto: Jutta Schütz

BAD BELLINGEN (jut). Der rote Teppich war ausgerollt. "Außer Ihnen hat ihn noch niemand betreten", scherzte Firmeninhaber Veit Bürkle: Landtagspräsident Willi Stächele stattete der Firma Bürkle im Gewerbegebiet in Bad Bellingen-Rheinweiler einen Besuch ab. Diesmal brachte der Politiker erfreulich viel Zeit mit. Gerade hat die Firma, so informierte Bürkle, in Rheinweiler 13 000 Quadratmeter Land dazugekauft – eine Erweiterung steht somit bereits drei Jahre nach dem Bau der ersten Lagerhalle und vier Jahre nach dem Umzug von Lörrach nach Rheinweiler an. Beim Rundgang durch EDV-, Entwicklungs- und Exportabteilung bis hin zur "Machtzentrale", wie die Bürkle-Mitarbeiter das Chefzimmer bezeichnen, erfuhr Stächele von den Abteilungsleitern wichtige Details zu den "Nischenprodukten in den Bereichen Probenehmer, Probenteiler, Fasspumpen, Behälterpumpen und Laborbedarf aus Kunststoff, die wir herstellen und mit denen wir weltweit sehr erfolgreich sind", erläuterte Geschäftsführer Martin Saint-Denis. Vor allem die Pumpenkonstruktion, die Entwicklungsingenieur Michael Greiner vorführte, faszinierte Stächele. Gleichzeitig zeigte er sich davon beeindruckt, dass die Entwickler neben der Arbeit zur Anregung von Ideen Schach spielen. "Ich suche eher Leute für eine Skatrunde", bekannte er.

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In der Fertigung erfuhr Stächele, dass bei Bürkle mit umweltfreundlichen Werkstoffen aus Polypropylen und Polyethylen gearbeitet wird. Veit Bürkle und Martin Saint-Denis erklärten die verschiedenen Produktions- und Herstellabläufe für Pumpen. Großes Lob gab es seitens des Landtagspräsidenten für die 3000 Quadratmeter große, durch eine Fußbodenheizung gewärmte Lagerhalle. "Die Heizungswärme kommt aus einer Grundwasserwärmebohrung", erläuterte Bürkle.

"Noch so eine Firma mit so vielen modernen Annehmlichkeiten und so viel Erfolg und sie werden Gebergemeinde", sagte Stächele scherzend zu Bürgermeister Christoph Hoffmann. In der anschließenden Gesprächsrunde stellte Stächele fest, dass künftig mehr Firmen gefragt sind, die innovativ bleiben, die Mitarbeiter bewusst fördern und dabei auch einen Bewusstseinswandel mitmachen. "Der Mittelstand ist in Baden-Württemberg nach wie vor die treibende Wirtschaftskraft", sagte er.

Autor: jut