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08. Februar 2012

Nun geht es noch um Kernforderung 6

Bürgermeister Hoffmann gratuliert Bürgerinitiativen für Durchbruch zugunsten der Bürgertrasse.

BAD BELLINGEN (BZ). Für den historischen Durchbruch bei der Planung der Rheintalbahn beglückwünscht Bürgermeister Christoph Hoffmann die Bürgerinitiativen. Sie hätten nach jahrelanger Arbeit der Vernunft Gehör verschafft, so dass nun für alle Bürger die bestmögliche Lösung realisiert werden solle. Da die Bürgertrasse zum Knotenpunkt Buggingen in Tieflage ankomme, dränge sich die niveaufreie Verknüpfung an diesem Knotenpunkt geradezu auf. So werde es für die Güterzüge möglich sein, diese unter der alten Rheintalbahn durchzuführen, um sie dann in den Katzenbergtunnel laufen zu lassen. Mit der Niveaufreiheit würden weitere Kapazitäten für Güterzüge im Katzenbergtunnel geschaffen und die Kernforderung 6 nachhaltig abgesichert.

Hoffmann verweist auf die Projektsitzung am 5. März, bei der die Kernforderung 4 (Bürgertrasse) und die Kernforderung 6 (Alle Güterzüge in den Katzenbergtunnel) gleichzeitig zum Abschluss gebracht werden könnten. Die Gemeinde Bad Bellingen gehe davon aus, dass Kernforderung 6 im Grunde in den bisherigen Projektbeiratssitzungen schon abschließend behandelt worden ist. Darin sei festgelegt worden, dass künftig, zumindest bis die Prognosezahlen 20/25 eintreffen, keinerlei Güterzüge über die Rheintalbahn geführt werden, sofern keine Ausnahmesituation wie etwa eine Tunnelsperrung existiere.

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Hoffmann kann sich nicht vorstellen, dass die Bevölkerung nach Inbetriebnahme des Katzenbergtunnels noch regelmäßig Güterzüge über die alte Rheintalbahntrasse akzeptieren werde. Auch deshalb werde es notwendig sein, die von Seiten der Bahn und vom Bundesverkehrsministerium gegebenen Zusagen noch einmal in einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zwischen dem Land Baden-Württemberg, dem Kreis und der Gemeinde einerseits sowie Bund und Bahn auf der anderen Seite festzuhalten.

Autor: bz