Zeit für Gemeinsamkeiten

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 17. Januar 2018

Bad Bellingen

Gelebte Inklusion: Das Marienheim Bamlach und die DRK-Seniorenarbeit Müllheim machen gemeinsame Veranstaltungen .

MÜLLHEIM/BAD BELLINGEN-BAMLACH (BZ). Die von ehrenamtlichen Mitarbeitern organisierten, regelmäßig veranstalteten Seniorennachmittage des DRK-Kreisverbandes im Rotkreuzhaus Müllheim haben seit dem vergangenen Sommer eine Bereicherung des gesellschaftlichen Miteinanders erfahren. Dies geht aus einer Mitteilung des DRK-Kreisverbandes hervor.

Seit den Sommermonaten 2017 besuchen die Nachmittage regelmäßig auch einige Senioren des Marienheimes in Bamlach, einer Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung des St. Josefshauses in Herten. Bei den Spiele- und Singnachmittagen kommen Senioren aus der Region Müllheim – aus Müllheim selbst sowie aus Badenweiler, Eschbach, Schliengen, Neuenburg und Bad Bellingen – zusammen, um miteinander eine schöne Zeit zu verbringen.

Bei Kaffee und Kuchen, bei Karten- und Brettspielen und gemeinsamem Singen, tauscht man sich untereinander aus und verbringt einen schönen und abwechslungsreichen Nachmittag miteinander.

Begleitet werden die Senioren und Seniorinnen hierbei von ehrenamtlichen Mitarbeitern des Roten Kreuzes, die die Organisation der Nachmittage sowie das Abholen und anschließende nach Hause fahren der weniger mobilen Teilnehmer übernehmen.

Die neuen Teilnehmer aus dem Marienheim wurden im Kreise der Senioren und Seniorinnen aus den umliegenden Gemeinden sehr schnell, herzlich und respektvoll aufgenommen. Und bereits nach kurzem Zusammensein waren sie in den Spielerunden bei den DRK-Spielenachmittagen voll integriert.

"Das Eis war schnell gebrochen", so Frank Schamberger, der zuständige Mitarbeiter der Servicestelle Seniorenarbeit in Müllheim. So haben sich ganz neue Bekanntschaften und neue Freunde gefunden.

Und wenn dann noch eine Seniorin aus dem Marienheim bei den DRK-Singnachmittagen mit ihrer Mundharmonika Volks- und Kirchenlieder anstimmt und viele der Senioren und Seniorinnen darin einstimmen, dann ist dies ein wunderbares Beispiel für gelebte Inklusion, die gesellschaftliche Brücken schlägt und auch im fortgeschrittenen Alter noch neue, spannende Möglichkeiten für Begegnungen schafft.