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10. Februar 2012
Bestnoten für Sozialstation
Prüfung der Krankenkassen.
BAD KROZINGEN (BZ). Die Prüfung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) der Sozialstation Südlicher Breisgau fiel mit der Note 1,0 für eine sehr gute Arbeit aus. Die Prüfergebnisse werden in Form eines Transparenzberichts veröffentlicht. Der Vorstand, das Leitungsteam und die Mitarbeiter der Sozialstation freuten sich über dieses Qualitätsurteil. "Das ist ein toller Erfolg und zeigt uns, dass wir unsere Arbeit für die Menschen in unserem Einzugsgebiet mit höchstem Verantwortungsbewusstsein durchführen", heißt es in einer Pressemitteilung. Die Sozialstation Südlicher Breisgau wurde im November 2011 durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung im Rahmen der Qualitätsprüfung nach den neuen gesetzlichen Vorgaben in vier Schwerpunkten überprüft. Insgesamt wurden 49 Kriterien in vier Qualitätsbereichen – pflegerische Leistungen, ärztlich verordnete pflegerische Leistungen, Dienstleistung und Organisation, Kundenbefragung – überprüft ebenso wie Vorgaben zur Strukturqualität, wie zum Beispiel zur Organisation der Pflege durch Fachkräfte, Durchführung von Hygienevorschriften. In allen vier Überprüfungsbereichen erteilte der MDK der kirchlichen Sozialstation die Spitzennote "sehr gut". Ebenfalls mit "sehr gut" beurteilten im Rahmen einer Befragung die betreuten Patienten und deren Angehörigen die Qualität und die Versorgung durch die Sozialstation. "Diese Befragung ist für uns sehr wichtig. Bei allen Fragen, die unsere Patienten beantwortet haben, steht eine Eins vor dem Komma. So nehmen wir dies als großes Lob sowohl von den Patienten als auch von offizieller Seite der Prüfer vom MDK", erklärt Waltraud Kannen, Leiterin der Sozialstation Südlicher Breisgau. Diese Bestätigung der eigenen Arbeit zeige die Früchte der jahrelangen Bemühungen um die kontinuierliche Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität. Die Benotung sei Ansporn und Ermutigung zugleich weiterhin an der Verbesserung der Qualität zu arbeiten und diesen Stand zu halten. Zu den Kernkompetenzen der Sozialstation zählt Kannen die ärztlich verordneten Leistungen (sogenannte Behandlungspflegen) und die pflegerischen Leistungen. In der Sozialstation arbeiten viele Pflegefachkräfte, die als Pflegeexperten in unterschiedlichen Fachgebieten speziell ausgebildet sind: Wundversorgung, Inkontinenz, Diabetes, Demenz, Palliativpflege, Kinaesthetics, Beratung und Schulung der pflegenden Angehörigen. Seit diesem Jahr bildet die Sozialstation auch Altenpflegerinnen in einer dreijährigen Lehre aus.
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Autor: bz
