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03. Februar 2012

Handy gegen Gugelhupf

Bad Krozinger Gymnasiasten beim Schülerkongress in Freiburg.

BAD KROZINGEN (BZ). Die technische Fakultät der Universität Freiburg hat zum naturwissenschaftlichen Marktplatz der Schülerprojekte geladen – und das Bad Krozinger Kreisgymnasium war mit dabei. Im Zusammenhang mit dem deutsch-französischen Tag fand Ende Januar in Freiburg der vierte, mehrtägige Schülerkongress der Naturwissenschaft und Technik statt. Ziel der Veranstaltung war es, das Interesse von Schülern an naturwissenschaftlichtechnischen Themen zu fördern und über dieses gemeinsame Interesse den interkulturellen Austausch weiterzuentwickeln. Die 150 Teilnehmer kamen aus über 20 Schulen aus dem Elsass, der Nordwestschweiz und Baden- Württemberg. Darunter waren Viviane Fries, Kristin Neubauer, Corinna Kramp, Dorothee Mader, Joshua Stickel, Elias Zipfel, Fabian Richter, Jamie Maier und Janet Fliegauf vom Kreisgymnasium Bad Krozingen. Sie trafen sich im Lehrgebäude der Technischen Fakultät der Universität Freiburg, um ihre naturwissenschaftlich-technischen Projekte vorzustellen und gemeinsam darüber zu diskutieren.

Im Rahmen von Führungen durch die Labore der Technischen Fakultät bestand die Möglichkeit zum Austausch mit Wissenschaftlern. Auf einem Marktplatz konnte man sich eingehend über verschiedene Schulprojekte informieren. Die Schirmherrschaft hatten die Rektorin der Académie de Strasbourg Armande Le Pellec Muller und der Regierungspräsident Julian Würtenberger. Die Leitung und Moderation der beiden Kongresstage lag in den Händen von Bernadette Walter (Lycée Jean-Mermoz, Saint-Louis) und Ingo Kilian (Kreisgymnasium Bad Krozingen), die sich neben ihrer Lehrtätigkeit im trinationalen Bio-Valley-College-Network engagieren.

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Das Programm war abwechslungsreich, bilingual und informativ. Zu Beginn präsentierten die Schüler zunächst ihre Projekte aus den Bereichen Naturwissenschaft und Technik. Dabei faszinierte insbesondere die Fähigkeit der Schüler, ihre Projekte einerseits spannend als auch verständlich in den beiden Kongresssprachen Deutsch und Französisch zu vermitteln. Zum Beispiel berichteten zwei Schüler vom Schülerforschungszentrum Lörrach über ihre Forschungsarbeit zum Bermuda Dreieck. Hierbei konnten sie zeigen, dass durch starke lokale Blasenbildung – beispielsweise durch Methan – der Auftrieb eines Schiffes so vermindert werden kann, dass es sinkt. Schülerinnen des Lycées Theodore Deck Guebwiller gingen der Frage nach, ob die Strahlen ihres Handys den Backvorgang eines Gugelhupfs ihrer Großmutter misslingen lassen können. Neben den Vorträgen hatten die Schülergruppen die Möglichkeiten ihre Projekte auf dem Marktplatz der Möglichkeiten zu präsentieren. Auf dem umfangreichen Programm standen auch diverse Vorträge. Darüber hinaus informierten sich Vertreter aus Politik, Schulbehörden und Wirtschaft ausführlich über die 22 Projekte und zeigten sich erstaunt über den Einfallsreichtum der Schüler.

Autor: bz