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08. Dezember 2017

Leserbriefe

ABRISS AM LAMMPLATZ

Irgendwie bleibt ein Geschmäckle
Zum Artikel "Fragen zum Abriss am Lammplatz" (BZ vom 6. Dezember) erreichte und folgender Leserbrief:

Eigentlich war ich ja geneigt, die "Erlebnisse des kleinen Kobolds" mit Teil 3 fortzusetzen, aber die Kapriolen desselben und seiner Gefolgsleute sorgen dafür, dass mir jegliche Satire im Hals/der Tastatur stecken bleibt. Wenn ein Grundstückseigentümer nicht willens ist, sein Eigentum korrekt zu schützen und dadurch Gefahren für die Allgemeinheit entstehen, so hätte die Gemeinde Eingriffsmöglichkeiten (etwa die "Ersatzvornahme"). Nein, stattdessen wird die große Keule herausgeholt und in einer Nacht-und-Nebel-Aktion der unverzügliche Abriss durch den Gemeinderat gepeitscht. Laut BZ hat Bürgermeister Volker Kieber in der Gemeinderatssitzung vom Montag spontan festgestellt, dass die Frage der Zahl der Polizeieinsätze keineswegs maßgebend gewesen sei. Ich empfehle die Lektüre der BZ vom 8. November; danach klang es aus selbem Mund noch ganz anders! Im Übrigen: Als politisch unabhängigem Bürger stellt sich mir die Frage, warum berechtigte Fragen einer Fraktion als "Nachgekarte" gegen Mehrheitsentscheidungen tituliert werden; hat doch derselbe Gemeinderat erst vor gar nicht langer Zeit die jetzt ad hoc gekippte Veränderungssperre ebenfalls mehrheitlich beschlossen?! Irgendwie bleibt ein Geschmäckle. Jörg-R. Prang, Bad Krozingen

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Autor: Jörg-R. Prang, Bad Krozingen