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17. Mai 2009 18:19 Uhr
25 Jahre Gewerbeverband Bad Krozingen
So, wie es sich für ein Geburtstagsfest gehört
Der Gewerbeverband hat Gewicht in Bad Krozingen. Da ist es selbstverständlich, dass die Gründung vor 25 Jahren gebührend gefeiert wird. Mehr als 300 Festgäste ließen den Jubilar bei einer Gala im Kurhaus am Samstag hochleben.
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Margot Burgert hat den Jubiläumsball tatkräftig mitorganisiert. Dafür gab es Blumen von Reiner Federer (Mitte) und Rainer Busch vom Vorstand des Gewerbeverbandes. Foto: Markus Donner
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Sorgte für den richtigen Sound: Die Bigband „Bajazoo“ Foto: Markus Donner
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Eine Augenweide: Mädchen der Ballettschule Monika Albert Foto: Markus Donner
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Freute sich über die vielen Jubiläumsgäste: Vorsitzender Karlheinz Burgert Foto: Markus Donner
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Lobte die vielen Aktivitäten des Gewerbeverbandes: Bürgermeister Ekkehart Meroth Foto: Markus Donner
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ZaubererChristian Dux Foto: Markus Donner
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Das Dessert kommt Foto: Markus Donner
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Die Stellvertreterin tanzt mit dem Stellvertreter: Vizebürgermeisterin Sabine Pfefferle mit ihrem Staufener Kollegen Herbert Rinderle Foto: Markus Donner
BAD KROZINGEN. Nur wenig 25-Jährigen ist es vergönnt, ein solch rauschendes Geburtstagsfest wie der Gewerbeverband Bad Krozingen zu feiern. "Wenn man Geburtstag feiert, kann man feststellen, wie viele Freunde man hat", stellte Karlheinz Burgert, der Vorsitzende des Gewerbeverbands, in seiner Begrüßung nicht ganz zu Unrecht fest. Und an Freunden scheint es dem Gewerbebeverband nicht zu mangeln. Mehr als 300 Geburtstagsgäste waren am Samstag der Einladung gefolgt, in "der guten Stube Bad Krozingens", dem Kurhaus, dieses Jubiläum mitzuerleben.
Es sollte aber auch ein Abend der Selbsterkenntnis werden. "Du bist nicht immer leicht", wandte sich Burgert launig an Bürgermeister Ekkehart Meroth. "Ich aber auch nicht", fügte er aber gleich mit an. Doch stets gelinge es, trotz gelegentlicher Meinungsverschiedenheiten, einen Konsens zu finden. Burgert versäumte es auch nicht, in seiner Rede an jene zu erinnern, die an diesem Abend nicht mehr dabei sein konnten, nämlich der Initiator und Gründer und des Gewerbeverbands, Helmut Schacher und Altbürgermeister Wolfgang Fuchs, die sich sehr verdient gemacht hätten.Werbung
"Wir haben unsere Pflicht – und die verbindet uns," sagte Bürgermeister Meroth in seiner Begrüßungsansprache. Denn sowohl Verwaltung als auch Gewerbeverband seien stets bemüht, das Beste für den Kurort zu erreichen. Übrigens sei es ja kaum zu glauben, dass die Interessensvertretung der heimischen Wirtschaft gerade Mal 25 Jahre alt geworden sei. Bei so vielen qualitativ hochwertigen Veranstaltungen, die der Gewerbeverband alljährlich auf die Beine stelle, vermute man eine weitaus längere Tradition dahinter. Apropos Tradition: Besonders erfreut zeigte sich Meroth darüber, dass an diesem Abend häufig zwei Generationen gemeinsam an einem Tisch saßen. "Es ist ein Glück, wenn die Kinder den Betrieb übernehmen," betonte er.
Lange wurde sich aber nicht mit Ansprachen und Reden aufgehalten, denn draußen im Foyer wartete bereits ein liebevoll angerichtetes Büfett auf die Festbesucher: Von Meeresfrüchtecocktail über Ententerrine bis hin zu Rinderfilet und Seeteufelmedaillons blieben da keine Wünsche offen. Nicht zu vergessen die süßen Köstlichkeiten, die, verziert mit Wunderkerzen, zu später Stunde von Nadine und Thomas Huber und ihrem gesamten Kurhausteam präsentiert wurden. Ganz wie auf dem "Traumschiff" eben.
Und um Träume, Zauber und Illusionen ging’s auch bei Christian Dux, der die Besucher mit seiner Vorführung in einen magischen Bann zog. Es war schon bemerkenswert, was er so alles aus einer schlichten Falltüre zog. "So eine Kiste hätte ich auch gerne zum Geburtstag", meinte denn auch ein Besucher, der ebenso wie die anderen beeindruckt zusah, wie der Magier Bilderrahmen, Vorhänge und nicht zuletzt seine Partnerin auf diese Weise zum Vorschein brachte. Kein Wunder, dass sich da auch kleine Tische auf der Bühne scheinbar selbstständig in die Luft erhoben.
Und zeigten zu Beginn der Gala noch Schülerinnen (und ein Schüler) von Monika Alberts Ballettschule temperamentvoll, was sich tänzerisch so alles aus Mozarts "Türkischem Marsch" machen lässt, eroberten anschließend die Gäste zu den Klängen der Big-Band "Bajazzo" das Tanzparkett – genau so, wie es sich eben für ein richtiges Geburtstagsfest gehört.
Autor: Ute Wehrle


