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28. November 2008 18:52 Uhr
Bad Säckinger Tennisclub will neue Anlage bauen
Beach-Tennis soll die Zukunft sichern
Um für junges Publikum attraktiver zu werden, will der Tennisclub Bad Säckingen einen seiner Plätze in ein Beach-Tennisfeld umbauen.
BAD SÄCKINGEN. Der rasante Mitgliederschwund erfordert ein Umdenken des Tennis-Clubs Bad Säckingen. Der Vorstand will daher eine Tennisanlage zu einem Beach-Tennisplatz, der auch für Beach-Volleyball und Beach-Soccer genutzt werden kann, umbauen. Damit sollen mehr Menschen – vor allem junge Mitglieder – auf die Tennisanlage an der Dürerstraße gelockt werden.
Der Vorschlag stieß in der Hauptversammlung des Vereins auf geteilte Meinungen und führte unter den Mitgliedern zu heftigen und langen Diskussionen. Trotzdem einigten sich die Mitglieder mehrheitlich für den Bau der Anlage. Carsten Schulz, Zweiter Vorsitzender des TC Bad Säckingen, brachte den Vorschlag ein. In einer Power-Point-Präsentation zeigte er, wie so ein Beach-Tennisplatz aussehen könnte, der auch als Beach-Volleyball, und ausgestattet mit entsprechenden Toren, als Beach- Soccer-Feld genutzt werden kann.Im vergangenen Jahr musste der Club einen Mitgliederschwund von 20 Prozent hinnehmen. Waren es 2007 noch 433 Mitglieder, so ist die Zahl 2008 auf 409 zurückgegangen. Schulz zeigte eine Grafik, die deutlich belegte, dass Mitglieder zwischen 20 und 30 Jahren im Verein fehlen. Schulz sieht hier einen dringenden Handlungsbedarf, um der Überalterung des Vereins und einem eventuellen Vereinssterben entgegen zu wirken.
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Der Platz Nummer Acht der Tennisanlage an der Dürerstraße soll daher umgebaut werden. Der derzeitige Spielbetrieb ergibt keine Auslastung mehr und es kämen zusätzliche Einnahmen durch Vermietung des Platzes hinzu. Außerdem wäre es ein weiterer Anreiz für Jugendliche, nach dem Tennistraining noch weiter auf der Anlage zu bleiben, um Beach-Volleyball oder -Soccer zu spielen. "Es ist ein zukunftsweisendes Projekt", ist sich Schulz sicher. Er hat bereits ein Angebot eingeholt, was der Umbau des Platzes kosten würde. Neben dem Sand sind zwei Pfosten nötig, an denen das Netz mit Hilfe einer Kurbel in der Höhe verstellt werden kann. Hinzu kämen die Kosten für zwei Tore. Kosten würde der Umbau 20 000 Euro, wobei bereits die Eigenleistungen der Mitglieder mit eingerechnet worden sind. 7000 Euro der Summe würde der Badische Sportbund übernehmen. Schulz möchte auch mit den Volleyballern des TV Kontakt aufnehmen, um eventuell die Kosten des Umbaus zu teilen oder eine Kooperation anzustreben.
Aus den Rei hen der Mitglieder gab es Bedenken wegen der Lärmbelästigung durch laute Musik bei einem Beach-Volleyball-Turnier. Andere befürchteten, dass noch mehr Kosten durch die Pflege und die Aufsicht einer solchen Anlage mit sich bringen würde.
Autor: Susi Kanele
