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18. März 2011
"Bunt kickt gut": Die Freude am Fußball kennt keine Grenzen
Die Jugendeinrichtungen deutscher und Schweizer Gemeinden entlang des Hochrheins organisieren gemeinsam sechs Straßenfußballturniere.
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Stefan Hahner, Mona Brandl, Elena Maiorano, Stefanie Behringer, Balder Wentzel, Peter Knorre, Stefan Borkenhagen, Oliver Benz, Marc Jetzel und Paulo Elisio (von links) aus den Jugendeinrichtungen mehrerer Gemeinden organisieren sechs grenzüberschreitende Straßenfußballturniere. Foto: sandra von appen
BAD SÄCKINGEN (sap). Fußball kann nicht nur Spaß machen, sondern auch Menschen verbinden. Jugendeinrichtungen aus Möhlin, dem badischen und dem Schweizer Rheinfelden, Murg, Bad Säckingen und die grenzüberschreitende Jugendarbeit Laufenburg haben sich zusammen geschlossen, um Fußballturniere für deutsche und Schweizer Jugendliche im Hochrheingebiet zu veranstalten.
"Oliver Benz von der Jugendarbeit Möhlin kam mit der Idee des grenzüberschreitenden Straßenfußballs auf uns zu", erinnert sich Bad Säckingens Jugendreferent Peter Knorre. "Wir waren natürlich sofort dabei", fügt er mit einem Lächeln hinzu. Das Bad Säckinger Jugendhaus hat in der Vergangenheit bereits ein bis zwei Fußballturniere pro Jahr organisiert, mit der grenzüberschreitenden Kooperation allerdings können nun sechs Turniere stattfinden. Die höhere Anzahl der Turniere erfordert selbstverständlich auch einen größeren Organisationsaufwand. Dabei profitieren die Jugendeinrichtungen von der Kooperation, wie Peter Knorre erklärt: "Jede Gemeinde unterstützt die andere bei der Planung und der Organisation der Turniere und selbstverständlich wäre es auch ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer nicht möglich". An dem Fußballturnier kann jeder zwischen 13 und 18 Jahren teilnehmen. Die Mannschaften sind mit maximal sechs Spielern, inklusive Torwart, allerdings etwas kleiner. Startgebühr wird nicht erhoben.
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Das besondere an den Spielen ist, dass die Teilnehmer die Regeln selbst bestimmen dürfen. "Die Jugendlichen werden von Beginn an in die Entscheidungen miteingebunden und lernen so Verantwortung zu tragen", sagt Oliver Benz von der Jugendarbeit Möhlin. Leistung stehe nicht im Vordergrund. "Es wird auch der Sportsgeist bewertet, so gibt es pro Spieltag zwei Sieger, einen Sieger nach Punkten und einen nach Fairness", erklärt Benz. "Es ist eine Mischung aus Vereins- und Freizeitfußball", fügt Knorre an. So haben auch Amateure die Möglichkeit, beim Finalturnier im Tessin dabei zu sein.
Parallel zur grenzüberschreitenden Kooperation mit den Schweizer Jugendeinrichtungen ist das Bad Säckinger Jugendhaus eine Kooperation mit der transkulturellen Straßenliga Schweiz "bunt kickt gut" eingegangen. "Das Projekt ist in München entstanden, die Schweiz hat es übernommen", erklärt Benz. "bunt kickt gut" organisiert für die gesamte Schweiz Tuniere und unterstützt den Straßenfußball der Jugendarbeit.
Autor: sap
