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23. Juli 2011

Ein Lauf mit Spaßfaktor

Wenn’s auch nur zu Beginn regnete, so litt der Altstadtlauf doch unter dem schlechten Wetter.

  1. Foto: Stefan Sahli

  2. Sieben Starts am Altstadtlauf – sieben Siege: Mira Franzen Foto: Stefan Sahli

  3. Spaß hatten die jüngsten Starter beim Altstadtlauf trotz Regens (links) wie auch die Schürzenläuferinnen vom Hotzenald (rechts). Derweil lieferten sich Sieger Felix Köhler und Fabien Brunner ein packendes Rennen um den Sieg im Grand-Prix. Foto: Axel Kremp, Stefan Sahli

  4. Foto: Stefan Sahli

  5. Foto: Stefan Sahli

  6. Sieben Starts am Altstadtlauf – sieben Siege: Mira Franzen Foto: Stefan Sahli

  7. Spaß hatten die jüngsten Starter beim Altstadtlauf trotz Regens (links) wie auch die Schürzenläuferinnen vom Hotzenald (rechts). Derweil lieferten sich Sieger Felix Köhler und Fabien Brunner ein packendes Rennen um den Sieg im Grand-Prix. Foto: Axel Kremp, Stefan Sahli

  8. Foto: Stefan Sahli

BAD SÄCKINGEN. Ein Läuferfest war der siebte Bad Säckinger Altstadtlauf am Donnerstag allemal – auch wenn der Zuspruch von Sportlern in diesem Jahr etwas schwächer ausfiel als in den Vorjahren. Schuld daran könnte das Wetter gewesen sein, denn feucht war’s den ganzen Tag, aber pünktlich zum Start der Bambini klärte es sich fast schon zum Wolkenbruch auf. Auch wenn Petrus später ein Einsehen hatte und der Regen aufhörte, einige, die sich sonst kurzentschlossen am Veranstaltungstag nachmelden, wird das suboptimale Wetter abgeschreckt haben.

Die, die mitliefen, hatten trotzdem ihren Spaß, denn bierernst nehmen das Läuferfest die wenigsten – und die Bambini schon gar nicht. Obwohl die in diesem Jahr den schwarzen Peter gezogen hatten. Vergangenes Jahr hatte der Regen noch gewartet, bis die Jüngsten im Ziel waren, dieses Jahr goss es in Strömen. Die höchstens Siebenjährigen ließen sich die Laune trotzdem nicht vermiesen, zumal sie von den Zuschauern teils frenetisch angefeuert wurden. Und gerade die Kleinsten, die zumeist noch mit Mama oder Papa unterwegs waren, hatten sichtlich ihren Spaß. Den hatten dann auch die Schüler und Jugendlichen später, was vielleicht daran lag, dass der Regen relativ schnell aufhörte.

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Dass einige der Älteren auch mit mehr Ehrgeiz an den Start gingen, liegt in der Natur der Sache, wobei die vier Mädchen der Familie Sclabas aus dem Schweizer Kirchberg beim Bad Säckinger Altstadtlauf einen Rekord eigener Art aufstellten: Die Drillinge Delia, Silia und Ilenia, Jahrgang 2000, belegten die Plätze eins bis drei in ihrer Altersklasse, die zwei Jahre älter Schwester gewann bei den Schülerinnen B ihr Klassement – mit einer Zeit, die Ältere wohl neidisch werden ließ. Eine andere Erfolgsgeschichte führte Mira Franzen aus Bad Säckingen weiter: Sie stand 2005, beim ersten Altstadtlauf, in ihrer Altersklasse erstmals auf dem obersten Treppchen und gewann auch in den folgenden Jahren. Am Donnerstag gewann sie bei den Schülerinnen A – zum siebten Mal in Folge.

Auch die Starter im Fitness- und Teamlauf hatten wieder ihren Spaß – wenngleich in diesem Jahr die Verkleidungen beim Teamlauf etwas weniger bunt waren als in den vergangenen Jahren. Eigentlich stachen da nur die Schürzenläuferinnen vom Hotzenwald heraus, die dann auch folgerichtig den Sonderpreis der Stadt für das originellste Kostüm einheimsten.

Spannend wurde es beim Läuferfest im Grand-Prix, dem Klassement der "Spitzenläufer" aus der ganzen Region. Bei den Damen lief Vorjahressiegerin Jannine Kaskel (Bad Säckingen) der Konkurrenz auch in diesem Jahr davon, die Herren machten es spannend: Felix Köhler, ebenfalls aus Bad Säckingen, lief zwar eine erste Runde, die es in sich hatte, aber bereits nach Runde zwei hatte Fabien Brunner aus dem zunächst deklassiert scheinenden Feld zu ihm aufgeschlossen. Die folgenden drei Runden lieferten sich beide ein, verbissenes, "totes Rennen", bevor Köhler in der letzten Runde alles klar machte und mit einer Zeit von 19.30,09 Minuten die 6190 Meter gewann. Am Ende war er dann doch noch fast 15 Sekunden schneller als Brunner – mit dem Laufsprecher Helmar Burkhart, der Chef des Organisationsteams, ähnliche Probleme hatte wie im Vorjahr mit Sieger Nicolas Collas. Der hatte nämlich im Vorjahr nachgemeldet und konnte deshalb mit dem Chip zur Zeitnahme nicht namentlich identifiziert werden. Mit Fabien Brunner lief’s ähnlich – wenngleich seine Identität bereits nach zwei, drei Runden geklärt war.

Schnell geklärt war in diesem Jahr, wer den erstmals verliehenen Preise für die beste Bad Säckingerin und den besten Bad Säckinger gewonnen hatte: Das waren Jannine Kaskel und Felix Köhler – natürlich.

Autor: Stefan Sahli