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09. Februar 2012

Frauengemeinschaft hat keine Vorsitzende

Für Irmgard Kläsle fand sich keine Nachfolgerin.

BAD SÄCKINGEN (fau). Mit gemütlichem Beisammensein eröffnete die katholische Frauengemeinschaft Bad Säckingen ihre Hauptversammlung im Münsterpfarrheim. Die langjährige Vorsitzende Irmgard Kläsle stellte sich nicht mehr zur Wahl. Da sich keine Nachfolgerin fand, bleibt der Verein für ein Jahr ohne Vorstand. Organisatorisch stellte Schwester Bernarda fest, werde das "Znüni" trotzdem beibehalten.

Kassenprüferin Rosa Strobel bescheinigte Kassiererin Anni Kessler eine einwandfreie Kassenführung. Sie hob hervor, dass eine stattliche Summe an Spendengeldern an eine Behinderteneinrichtung in Bethlehem floss. Ursula Wehrle blickte auf das vergangene Jahr zurück, welches sehr abwechslungsreich gestaltet war. Neben den kirchlichen Terminen stand ein Einkehrtag in Bollschweil bei Freiburg unter der Programmleitung von Schwester Bernarda an. Am Weltfrauengebetstag in Wallbach waren chilenische Frauen zu Gast, mit denen sich die Bad Säckingerinnen – und ihre Männer, wie Wehrle betonte – interessiert austauschten. Darüber hinaus führte die Frauen eine Dekanatswallfahrt nach Todtmoos. Auch sportlich waren die rüstigen Damen sehr aktiv: Im September spielten sie in der Obersäckinger Golfwelt Minigolf. Der Frauenkreis traf sich regelmäßig. Dabei kam ein buntes Repertoire an Themen zur Sprache. Kommunikation und Umgang mit demenzkranken Menschen nahmen sich die Damen ebenso an, wie dem Thema Obst und Gemüse als Medizin. Weiter stand auch der christliche Glaube im Mittelpunkt. Ein Thema hierzu waren die zehn Gebote als Lebensanleitung Gottes. Die langjährige Vorsitzende erinnerte sich an eine schöne, aber auch aufregende Zeit, in der sie viel dazu gelernt habe.

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Autor: fau