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13. Juni 2015

Freude über Sanierung

Die Golfwelt Hochrhein hat noch einmal rund 340 000 Euro in die frühere Armira-Halle gesteckt.

  1. „Mister Golfwelt“: Hubert Faller überreichte Günter Nufer einen Spaten mit gleich lautender Aufschrift. Gefeiert wurde das neue Dach und das neue Vollwärmeschutzsystem. Foto: Frank Linke

BAD SÄCKINGEN. Den Abschluss aufwändiger Sanierungsarbeiten an der früheren Armira-Halle in Obersäckingen feierte die Golfwelt Hochrhein am Freitag. Hallenpächter Hubert Faller von Wild Kids überreichte Golfwelt-Geschäftsführer Günther Nufer als Anerkennung für dessen "Schaffenskraft" symbolisch einen Spaten mit der Aufschrift "Mister Golfwelt".

Nach der Innenerneuerung der maroden Armirahalle, die seinerzeit rund 600 000 Euro kostete, zogen dort das Wildlife-Museum und die Kinderspielewelt Wild Kits ein. Nun wurden Dach und Fassade saniert, beziehungsweise erneuert. Bereits seit Herbst 2014 ist das Dach fertig. Auf 3000 Quadratmetern wurden Spezialbleche verlegt und über der Kinderspielewelt vollisoliert. Das Museum verfügte bereits über einen Vollwärmeschutz. Hubert Faller berichtete von einer Energieeinsparung in der Kinderspielwelt während der jüngsten Heizperiode von rund 50 Prozent. Erst dieser Tage fertig wurde das moderne Vollwärmeschutzsystem an der Südfassade. Damit, so Nufer, werde der Energieverbrauch weiter gesenkt und die Raumqualität deutlich verbessert. Die Gesamtkosten dieser Maßnahmen an Dach und Fassade belaufen sich demnach auf insgesamt rund 339 000 Euro. Im Zuge der Dacherneuerung wurden auch die Photovoltaik-Module neu verlegt. Seit 2006 liefern diese jährlich rund 108 000 Kilowatt-Stunden Strom. Damit können 34 Haushalte versorgt werden. Zufrieden sind die Verantwortlichen mit der Geschäftsentwicklung. Das Freizeitangebot habe einen festen Platz am Markt erobert und locke mittlerweile jährlich rund 35 000 Besucher an. Die nächsten Projekte, die die Golfwelt angehen will, so Nufer, sind die Erweiterung der Parkplätze - und die Erweiterung des Golfplatzes von sechs auf neun Löcher.

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Autor: Frank Linke