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21. Dezember 2009 17:29 Uhr

Darlehen von 12,5 Millionen bis 2012 verlängert

Klinik-Insolvenz ist vorerst abgewendet

Aufatmen bei den Beschäftigten der Hochrhein-Eggberg-Klinik: Die drohende Insolvenz des Klinikverbundes Hegau-Boden see-Hochrhein (HBH) ist vorerst abgewendet.

  1. Insolvenz zumindest vorerst abgewendet: Hochrhein-Eggberg-Klinik Foto: Axel Kremp

BAD SÄCKINGEN/SINGEN. Darlehen in Höhe von 12,5 Millionen Euro, die eigentlich im März und April 2010 fällig gewesen wären, konnten verlängert werden und stehen so erst 2012 zur Rückzahlung an. Das schafft Luft für die Verhandlungen für eine Bad Säckinger Lösung.

"Das ist eine Riesenerleichterung", sagt Peter Marquart, Betriebsratsvorsitzender der Hochrhein-Eggberg-Klinik zu der Mitteilung von Singens Oberbürgermeister Oliver Ehret, der auch Vorsitzender des Aufsichtsrats des Klinikverbundes ist. "Damit ist das drohende Fallbeil vor Weihnachten zum Glück erst einmal vom Tisch", ist die Erleichterung bei Marquart spürbar.

Laut Pressemitteilung gehen die an dem Klinikverbund beteiligten Kommunen und Körperschaften jetzt davon aus, dass damit genug Zeit gewonnen wurde, um "im neuen Jahr zügig die weiteren Strukturänderungen anzugehen und die Voraussetzungen zu schaffen, in den kommenden Monaten die verschiedenen Optionen einer zukunftsorientierten Neustrukturierung anzugehen".

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Autor: Michael Krug