Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

25. Februar 2015

Landgewinn für die Golfwelt

Regionalverband ermöglicht Erweiterung des Golfplatzes.

  1. Neun statt sechs Loch. Die Golfwelt Hochrhein und der Golfclub Bad Säckingen sind dem Ziel näher gekommen. Foto: Archivfoto: Miloslavic

BAD SÄCKINGEN / RHEINFELDEN (ama). Einstimmig angenommen haben die Mitglieder des Regionalverbands Hochrhein-Bodensee in Rheinfelden den Anhörungsentwurf zur Änderung des Regionalplans. Die Bad Säckinger Golfwelt Hochrhein ist damit ihrem Ziel, den bestehenden Platz von derzeit sechs auf neun Bahnen zu erweitern, ein gutes Stück näher gekommen. Nach einer ausführlichen Bewertung des Freiburger Landschaftsplanungsbüros Faktorgrün, das keine nennenswerten negativen Umweltauswirkungen feststellt, stimmten im Regionalverband auch die Mitglieder der Grünen zu.

Der Bad Säckinger Gemeinderat hatte die Änderung des Regionalplans beantragt. Die Grünzäsur östlich des Golfplatzes sollte sollte verkleinert und dafür der Grünzug ausgedehnt werden, um dem Golfplatz eine Erweiterung um 3,3 Hektar zu ermöglichen. Die bisherigen Bedenken der Grünen zerstreute Landschaftsplaner Eric Lippe jetzt weitgehend. Wie er im Regionalverband darlegte, bestehen keine ernsthaften Bedenken gegenüber einer solchen Erweiterung. Das fragliche Areal, auf dem bisher ein Sportplatz und Ackerland liegen, grenze zwar sowohl an ein Landschaftsschutz- als auch an ein Wasserschutzgebiet. Ersteres liege aber deutlich außerhalb und der Wasserschutzraum sei nicht direkt betroffen.

Werbung


Stattdessen sei bei verschiedenen Funktionen, wie etwa in den Bereichen Erholung, Grundwasserneubildung und wertvolle Landschaftsstrukturen sogar mit positiven Auswirkungen zu rechnen. Als problematisch sehen die Planer einzig einen Wildtierkorridor beim angrenzenden Krebsbach an, der als Wanderungsgebiet für Großsäuger eingestuft wird. Zum Ausgleich soll jetzt eine zehn Hektar große Fläche westlich des Krebsbaches neu in den regionalen Grünzug aufgenommen werden, sodass am Ende mehr anstatt weniger Grünraum erhalten bliebe. Die Entwicklung des Korridors soll überprüft werden.

Autor: ama