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07. Dezember 2009
Lebens- und Alltagsphilosophie in Akustikpop verpackt
Songwriter Arthur Horváth sympathisch, ehrlich und mit positiver Ausstrahlung / Emotionales Konzert für BZ-Weihnachtsaktion "Hilfe für Menschen in Not".
BAD SÄCKINGEN. So ein Lied wärmt doch richtig schön in diesen grauen kalten Wintertagen: "Die Sonne scheint", singt Arthur Horváth und fordert seine Zuhörer auf, im Hamsterrad der Alltagshektik mal abzuschalten, innezuhalten und für einen Moment in den Himmel zu schauen. Die gefühlvolle Botschaft, die der Liedermacher bei seinem Auftritt im Gloria-Theater in seine Songs verpackt, passt sehr gut zum Anlass des Benefizkonzerts. Denn Horvath und seine Band traten am Samstagabend zugunsten der BZ-Weihnachtsaktion "Hilfe für Menschen in Not" auf.
Sympathisch, ehrlich, authentisch, mit positiver Ausstrahlung: So kommt der Sänger, Songschreiber und Gitarrist aus Leverkusen auf der Bühne rüber. Lässig in Jeans und weißem Hemd steht der Popbarde vor seinem Publikum und schafft gleich eine angenehm entspannte Atmosphäre mit seiner warmen Stimme, dem melodischen Popsound und den persönlichen Liedtexten, die von Alltagserfahrungen, Erlebnissen und Emotionen, von Liebe, Freundschaft und Verlust handeln – eben vom Leben mit seinen Glücksgefühlen, aber auch seinen traurigen Seiten.
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Horváth ist kein politischer oder zeitkritischer Songwriter. Er erzählt in seinen balladenhaften Popliedern lieber Geschichten, die jeden betreffen und mit denen man sich gut identifizieren kann. In "Die besten Jahre" singt er über das Älterwerden, über das, was noch vor einem liegt im Leben. Das nachdenklich-melancholische, eindringliche Lied Arkadas erzählt von seinem türkischen Freund Mustafa, den er aus den Augen verloren hat und sehr vermisst: "Wo bist du abgebogen, was ist bloß passiert?". Für seine Schweizer Ehefrau, die auch unter den Zuhörern sitzt, bringt Horváth das Liebeslied "Ich bin zu Hause bei dir", das so richtig schön romantisch klingt und das Gefühl beschreibt, bei einem Menschen angekommen zu sein. Ebenfalls für seine Frau schrieb er den augenzwinkernden Heimwehsong "Zurück nach Zürich".
Immer wieder singt der Musiker über das, was wichtig ist, darüber, die Träume und Gedanken fliegen zu lassen. In Neubeginn ermuntert er dazu, nicht zurückzuschauen, sondern seinen Weg zu gehen. Kleine Lebens- und Alltagsphilosophien, die Horváth in eingängigen melodiösen Akustikpop verpackt. Auch ein Lied zur Finanzkrise hat er parat: "Urlaub in den Gedanken" heißt es und beschreibt die Sehnsucht nach Strand und blauem Himmel. Horváth kann aber auch rockiger, mit kraftvoller Rock- und Bluesröhre wie in der Rocknummer "Wir zwei", dem Titel Serotonin oder einem Janis-Joplin-Song.
Fans sehen den Stil des Liedermachers gern irgendwo zwischen Bryan Adams und Reinhard Mey. Auf jeden Fall treffen seine Songs durchaus den Nerv des Zuhörers. Bestens begleitet wird er von seiner Band: Sebastian Dreher an Bass und Gitarre, Matthias Ebbinghaus an der Perkussion und Walther Uhling am Piano sorgen für das rhythmische Fundament, für den groovigen Sound, den treibenden Rhythmus. Zwischen den Liedern lockert der Musiker die Stimmung im zahlenmäßig überschaubaren Publikum mit witzigen und fast kabarettistischen Anekdoten auf. Wie der Episode mit Tatort-Kommissar Axel Prahl und einer Filmcrew. Horváth und seine Musiker setzten sich gern für die "fantastische" BZ-Hilfsaktion ein und spendeten ein Drittel des CD-Verkaufserlöses an diesem Abend. Nach dem Abschlusssong "Auf Wiedersehen" und den Zugaben versprach Horváth: "Wir kommen wieder und dann ist das Haus hier rappelvoll..."
DIE SPENDENKONTEN:
Sparkasse Hochrhein: Bankleitzahl:
684 522 90, Kontonummer: 26011999;
Volksbank Hochrhein: Bankleitzahl:
68492200; Kontonummer: 2099713
Volksbank Rhein-Wehra: Bankleitzahl: 684 900 00, Kontonr.:413208
Autor: bz
Autor: Roswitha Frey


