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13. Oktober 2017

Leserbriefe

ZUKUNFT DER SPITÄLER

Eine "sich selbst erfüllende Prophezeiung"
Zur Diskussion über die Zukunft der Spitäler Hochrhein GmbH.
Was beim Bericht des Sanierungsgeschäftsführers Schlaudt und der anschließenden Diskussion im Kreistag herauskommen wird, kann man meiner Überzeugung nach jetzt schon auch ohne Kristallkugel und Kaffeesatz vorhersagen: Das Spital Bad Säckingen soll letztlich abgewickelt werden. Das geht nach dem Prinzip der "self-fulfilling prophecy", der "sich selbst erfüllende Prophezeiung". Man redet so lange über etwas, bis das damit insgeheim angestrebte Ziel erreicht ist.

Aber es blieb nicht beim Gerede: Millionen für die Sanierung bereitgestellter Gelder waren zweckentfremdet, Abrechnungen wurden verschleppt, so dass satte Minuszahlen erreicht wurden, Fachkräfte wurden vergrault, Beschlüsse wurden nicht eingehalten usw. Ein wahrhaft teuflischer Plan, hätte sich Mephisto nicht besser ausdenken können. Aber es bleibt Hoffnung: 1. Der Beschluss der Schluchseewerke, Atdorf II aufzugeben, zeigt, was das Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger möglich macht. Wie wurden wir von Betreibern und ihren kritiklosen Nachbetern in Politik und Wirtschaft für dumm erklärt, als wir früh auf die Probleme hinwiesen.

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Im Frühjahr 2019 finden Kommunalwahlen statt. Die Parteien beginnen jetzt bereits mit vorbereitenden Maßnahmen. Nehmen wir sie und ihre Kandidatinnen und Kandidaten schon im Vorfeld ins Gebet. Machen wir auch den Mitbürgerinnen und Mitbürgern im Osten des Kreises klar, dass angesichts der Form und Topographie des Landkreises Waldshut zwei Standorte alternativlos sind und dass auch sie bei einer zentralen Einrichtung Nachteile hätten. Arnold Becker, Bad Säckingen

Autor: Arnold Becker, Bad Säckingen