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03. Dezember 2010
Nur Details sind noch offen
Verhandlungen über Verkauf der Hochrhein-Eggberg-Klinik sind in entscheidender Phase.
BAD SÄCKINGEN. Der Zeitplan ist etwas verschoben, die grundsätzliche Richtung bleibt: Der Klinikverbund Hegau-Bodensee-Hochrhein (HBH) steuert weiter einen Verkauf der zum Verbund gehörenden Hochrhein-Eggberg-Klinik in Bad Säckingen an.
Zwar scheint derzeit unsicher ob – wie ursprünglich geplant – noch in diesem Jahr Nägel mit Köpfen gemacht werden können. Doch werde, wie HBH-Sprecherin Andrea Jagode gegenüber der BZ erklärte, derzeit mit einem Kaufinteressenten intensiv verhandelt, ein Ergebnis sei spätestens Anfang 2011 zu erwarten.Wer besonderes Interesse an der Bad Säckinger Rehabilitationsklinik hat, wollte die Pressesprecherin mit Rücksicht auf die laufenden Verhandlungen nicht sagen. "Die Gespräche sind aber sehr konkret", sagte Andrea Jagode.Dabei gebe es auch noch andere ernsthafte Interessenten, wie sie sagt. Die zeitlichen Verzögerungen führt die HBH-Sprecherin auf die notwendige EU-weite Ausschreibung der Klinik zurück. "Ein Wahnsinnsverfahren", wie sie sagt, mit dem der HBH-Verbund Neuland betreten habe. "Uns fehlten Erfahrungswerte", so Andrea Jagode.
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Besondere Schwierigkeiten habe dabei gemacht, dass nach Beendigung der Bieterfrist weitere Gebote eingegangen seien, die man habe berücksichtigen wollen. "Dabei musste rechtlich behutsam vorgegangen werden, um das Verfahren nicht angreifbar zu machen."
Das Interessensbekundungsverfahren für mögliche Interessenten hatte im Mai dieses Jahres mit dem erklärten Ziel HBHs begonnen, den größten Verlustbringer des finanziell angeschlagenen Klinikverbundes bis zum Jahresende zu verkaufen. Mit dem St. Marienhaus in Bad Bellingen gehört ein zweites, defizitär arbeitendes Rehakrankenhaus zum HBH-Verbund. Auch dieses steht auf der Verkaufsliste des Verbunds.Wie Kliniksprecherin Jagode bestätigte, ist der mögliche Übernehmer der Hochrhein-Eggberg-Klinik auch am St. Marienhaus interessiert. "Insgesamt sind nur noch Details zu klären", sagt sie.
Autor: Stefan Sahli
