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27. September 2010

Zum 25. Geburtstag fetziger "Rock für die Seele"

Sozialpsychiatrischer Dienst feiert mit hundert Gästen in den Räumen der Caritas-Werkgemeinschaft / Erlös für Pakistan.

  1. Mit Blues und Rock sorgten die Cozmic Dilletants für Seelenfreuden beim Publikum. Foto: Ch.Keller

BAD SÄCKINGEN. Mit fetzigen Rhythmen und souligen Akkorden feierte der sozialpsychiatrische Dienst (SpDi) des Caritasverband Hochrhein am Freitag sein 25-jähriges Bestehen. In den der Caritas-Werkgemeinschaft auf dem Brennet-Areal heizte die Bad Säckinger Band Cozmic Dilletants den Gästen mächtig ein.

"We're gonna rock this place tonight" sang die fünfköpfige Band nicht nur, sondern ließ es das Publikum auch spüren. Mit selbst geschriebenen Songs und bekannten Hits aus den 60er und 70er Jahren sorgten sie für ausgelassene Stimmung unter den rund hundert Gästen. Klienten, Kooperationspartner und Interessierte waren gekommen, um mit dem "mittlerweile schon erwachsenen Geburtstagskind" zu feiern. "Rock für die Seele" war das Motto des Abends und obwohl gar nicht so viele Röcke den Weg zur Werksgemeinschaft gefunden hatten, wie Leiterin Petra Thyen bei der Begrüßung schmunzelnd feststellte, machte die Veranstaltung ihrem Namen alle Ehre.

Egal, ob langsamer Blues oder fetziger Rock - die Cozmic Dilletants wussten mit ihrem Sound das Publikum zu begeistern. Schon nach wenigen Akkorden enterten die Gäste die Tanzfläche und selbst wer nicht ganz so tanzfreudig war, konnte rhythmische Bewegungen von Fuß und Kopf nicht völlig unterbinden. Schnell wurden Jacken abgelegt und Ärmel hochgekrempelt, um bei dem heißen Sound nicht ins Schwitzen zu geraten. Und weil sich nicht alle Gäste in die Nähe der Bühne wagen wollten, ging das ein oder andere Band-Mitglied kurzerhand zum Publikum, um mit einem Solo zu überzeugen. Unterstützung bekamen die Musiker von ihrem Maskottchen Cozmo, das den Weg aus der Galaxie NGC2903 in den zur Event-Location umgebauten Speisesaal der Werkgemeinschaft gefunden hatte.

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Vor fünf Jahren spielten die Bad Säckinger Musiker ebenfalls schon für den SpDi, damals aber noch ohne Maskottchen. Trotzdem verbreiteten sie so gute Stimmung, dass die Caritas in diesem Jahr erneut auf sie zurückgriff. Und wer sich nach so viel körperlicher Anstrengung eine Erholungspause gönnen wollte, konnte sich im Eingangsbereich über die Arbeit des sozialpsychiatrischen Dienstes informieren. Auch die Caritas-Hilfe in Pakistan wurden vorgestellt, denn dieser kam der Erlös des Abends zu Gute. "Wir wollen über den Tellerrand hinweg sehen, und nicht nur uns feiern, sondern auch an die Flutopfer denken", so Thyen.

Autor: Christin Keller