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24. Januar 2012

GESCHÄFTSNOTIZEN

  1. Apothekerin Margarete Mainka-Ruprecht (rechts) übergibt an Sohn Thomas Ruprecht; Mitarbeiterin Katja Schwickert bleibt. Foto: Sigrid Umiger

Geschäftsübergabe

BADENWEILER. Die älteste Apotheke in Badenweiler ist die "Hense’sche". Sie wurde 1824 gegründet. Apothekerin Margarete Mainka-Ruprecht hat den Betrieb 1986 übernommen. Jetzt übergab sie an ihren 32-jährigen Sohn Thomas Ruprecht. Er ist im Markgräflerland aufgewachsen, hat in Braunschweig Pharmazie studiert und bis vor kurzen in Goslar gearbeitet. Das Geschäft seiner Mutter kennt Thomas Ruprecht gut, denn er hat schon oft in der Hense’schen Apotheke in der Luisenstraße Vertretung gemacht. Der neue Inhaber freut sich, dass die Pharmazieassistentin Katja Schwickert, die mit seiner Mutter vor 26 Jahren begonnen hat, der Apotheke auch künftig treu bleibt.

Die Geschichte der Hense’schen Apotheke begann 1824, als Großherzog Ludwig dem Bleizuckerfabrikanten Schmidt die Errichtung einer Handapotheke und den Titel "Hofapotheker" erlaubte. Die zweiten Besitzer waren ab 1843 Vater und Sohn Steinhofer, bevor 1902 der Pharmazeut Jauch übernahm und 40 000 Mark berappte, um den Namen: "Großherzoglich privilegierte Hofapotheke" führen zu können. Weil das Bezirksamt jedoch Einspruch gegen das Hofprädikat erhob, verkaufte Jauch 1907 an den Apotheker Anton Hense aus Marburg, dessen Familie bis 1986 Inhaber war.

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Die Apothekerin Margarete Mainka-Ruprecht hat nichts mit Ruhestand am Hut. Sie will sich künftig noch intensiver um den Verein Keniamed kümmern, den sie im Jahr 2000 mit Freunden gegründet hat, um in Kenia Artemisia anzupflanzen, ein Kraut gegen Malaria. Die Apothekerin ist bereits in Kenia und wird in Zukunft mehrere Monate im Jahr auf dem Großbauernhof verbringen, zu dem auch ein Seminarzentrum und eine Schule gehören.

Autor: umi