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27. Januar 2012
Perspektiven nicht rosig
Hauptschule in Badenweiler.
BADENWEILER (umi). Die Perspektiven für den Erhalt der Hauptschule an der René-Schickele-Grund- und Hauptschule in Oberweiler sehen zurzeit nicht rosig aus. Wie bereits berichtet, informierte Rektor Ekkehard Wurster den Gemeinderat Badenweiler am Montag über die aktuelle Situation, die Schülerzahlen und die Klassenstärken. Erhalten werden kann die Hauptschule nur, wenn es genügend Schüler gibt.
Voraussetzung ist, so der Rektor, dass im Schuljahr 2012/2013 eine fünfte Klasse mit mindestens 14 Hauptschülern eingerichtet werden kann. Da zurzeit die Fünft- und Sechstklässler in einer Klasse unterrichtet werden und von den insgesamt 13 Schülerinnen und Schülern nur vier aus der Gesamtgemeinde Badenweiler kommen, erscheine das als kaum realisierbar, befand der Gemeinderat. In der Konsequenz bedeute dies die Tendenz zur Auflösung der Hauptschule am Schulstandort Badenweiler, wie auch Bürgermeister Karl-Eugen Engler bedauerte. Es sei aber mit Sicherheit gewährleistet, dass alle Hauptschüler, die zurzeit in Oberweiler unterrichtet werden, bis zum Ende ihrer Schulzeit in der René-Schickele-Schule bleiben könnten, fügte Bürgermeister Engler hinzu.
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Außer über den dauerhaften Erhalt der Grundschule müsse sich die Gemeinde nun neue Gedanken über eine mögliche Angliederung an andere pädagogische Konzepte wie die Montessori-Pädagogik machen, sagte Engler. Er kündigte an, dass der Gemeinderat dies intensiv und gemeinsam mit der Schulleitung diskutieren werde.
Beschlossen wurde in der Sitzung, dass der Gemeinderat das Thema Schule in seiner Klausursitzung im Frühjahr ausführlich beraten wird.
Autor: umi
