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06. Februar 2012

Ermittlungen

Wilderne Hunde: Hinweise führen zu Tierhalter

Aufmerksame Bürger haben dazu beigetragen, dass die drei Hunde, die im Wald Badenweiler mehrere Rehe totgebissen oder tödlich verletzt haben, ermittelt wurden.

BADENWEILER (umi). Inzwischen hat sich bei der Badischen Zeitung ein Mann gemeldet und mitgeteilt, dass auch ein Wildschwein durch Hundebisse getötet worden sei. Forstrevierleiter Wolfgang Huber bestätigt das nicht.

Am 19. Dezember 2011 berichtete die Badische Zeitung, dass im Wald Badenweiler innerhalb von drei Monaten sechs Rehe von Hunden gerissen wurden. Der Aufruf an die Wachsamkeit der Bürger sei sehr erfolgreich gewesen, lobt Wolfgang Huber. Aufgrund von Hinweisen sei der Halter, dem alle drei Hunde gehören, inzwischen bekannt. Er gehe davon aus, dass der Hundebesitzer sich künftig an die Leinenpflicht halten werde.

Der Forstrevierleiter bestätigt, dass am 30. Dezember 2011 in einem Garten ein totes Wildschwein mit Bisswunden gefunden worden sei. Es habe sich um ein Jungtier gehandelt. Der Frischling sei aber so stark verbissen gewesen, dass man die Wunden nicht eindeutig einem Hund zuordnen könne. Möglich sei auch, dass das Tier krank gewesen und von Füchsen verbissen worden sei. Es dürfe im Wald zwar keine freilaufenden Hunde geben, aber, so der Revierleiter: "Nicht jedes verbissene Wildtier kann einem Hund angelastet werden." Es dürfe keinen Generalverdacht gegenüber Hundehaltern geben, denn die meisten Hundebesitzer seien zum Glück einsichtig und auch auf das Wohl von Wildtieren bedacht, betont Badenweilers Forstrevierleiter Wolfgang Huber.

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Autor: umi