Zweimal auf dem Podest

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 19. Dezember 2018

Badminton

Badminton-Nachwuchs beim German Masters in Berlin.

BADMINTON (BZ). Sie mögen zwar noch jung sein, ihr Talent im Badmintonsport deutet sich jedoch früh an. Ein Quartett aus dem Bezirk hatte sich für das Finale des German Masters der jeweils 36 besten deutschen Spielerinnen der U 11 und U 13 qualifiziert. In Berlin gelang Melissa Schmidt (TSG Schopfheim) und Fiona Habeck im Doppel jeweils der Sprung aufs Podium, Dorottya Gal-Kovacs und Linnea Riedel (alle BC Lörrach-Brombach) erreichten im Einzel die K.o.-Runde.

Schmidt war im U-13-Doppel mit Nadja Reihle (Mössingen) an Position vier gesetzt, und diesem Status wurde das Duo gerecht. Nach Rang zwei in der Gruppenphase zogen Schmidt/Reihle mit zwei Siegen in der K.o.-Runde ins Finale ein, wo sie den Turnierfavoritinnen Luna Marquardt/Ida Scharsitzke (SG Liebnau) in drei Sätzen unterlagen. Souverän präsentierte sich Habeck im U-11-Doppel mit Aylia Vogt (Lüdinghausen), bei seinen drei Siegen blieb das an Nummer zwei gesetzte Duo ohne Satzverlust, ehe im Halbfinale das Aus in vier Sätzen kam. "Fiona war zwei Monate von Krankheit und Verletzungen geplagt", erklärte BCLB-Jugendwart Jürgen Maier einen entsprechenden Trainingsrückstand, der sich im Einzel auswirkte: Als Gruppendritte verfehlte Habeck – ebenso wie Schmitt – den Einzug ins Achtelfinale nur knapp.

Für Gal-Kovacs (U13) und Riedel (U11) verlief das Einzel hingegen erfolgreicher, beide stießen bis ins Achtelfinale vor und schlossen das Turnier jeweils als Neunte ab. Gal-Kovacs stach mit ihrem Gruppensieg hervor, zweimal gewann sie nach Satzrückständen noch mit 3:2 und ließ in der Tabelle zwei gesetzte Spielerinnen hinter sich. Doch in der Gruppenphase "hat sie Kräfte gelassen, die im Achtelfinale etwas fehlten", so Maier.

Auf ihren Doppelstart musste Gal-Kovacs verzichten – ihre Partnerin hatte kurzfristig abgesagt. Riedel scheiterte mit Anastasia Safonova (Bamberg) im Viertelfinale an den späteren Turniersiegerinnen, nachdem sie in der Gruppenphase dem topgesetzten Duo einen Satz abnehmen und "in der Spitze durchaus mithalten" konnten, wie Maier resümierte.